Presseberichte->2012 Mittwoch, 22. Mai 2013  
SV Schermbeck e.V. 1912 Abt. Leichtathletik


 
37 Presseberichte vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012

Emmerich/Schermbeck. Anstatt überfüllte Weihnachtsmärkte zu besuchen, machten sich Georg Siska und Carsten Klein-Bösing vom SV Schermbeck sowie Johannes Beisenbusch und Stefan Ernst vom Rapid Ramirez am 3. Advent auf, um den letzten Halbmarathon der Region im Jahr 2012 zu laufen.
Landschaftlich reizvoll und mit Teilstrecken in den benachbarten Niederlanden, ist diese Traditionsveranstaltung immer einen Besuch wert. Neben dem Halbmarathon wurden noch 5.000m und 10.000m angeboten, wobei die meisten der knapp 700 Teilnehmer auf die Halbmarathonstrecke geht.
Pünktlich um 11:15 Uhr wurden die 355 Halbmarathonis auf die Strecke geschickt.
1 Runde durch das Eugen-Reintjes-Stadion, bevor es unter dem Applaus der Zuschauer auf die große Runde ging. Georg, Carsten und Stefan liefen die ersten Kilometer im vorderen Feld mit. Nach 2 Kilometern konnte Carsten das hohe Anfangstempo nicht mehr halten und musste sich zurückfallen lassen, Georg Siska fiel erst nach ca. 6 Kilometer am Anstieg zum Eltener Berg aus der schnellen Gruppe heraus. Weiter verlief die Strecke durch malerische Wälder bis an die holländische Grenze.
Über Feldwege erreichte man bei Kilometer 12 Stokkum. Der nächste Ort, ´s-Heerenberg, wirkte noch ein bißchen verschlafen, als die Sportler durch den Ortskern rennen. Eine Wallanlage der dortigen Burg und der Schlossgarten wurde unter die Sohlen genommen bis man auf freien Feldern wieder den harten Gegenwind spürte. Hier hatte Carsten wieder ersten Sichtkontakt zu Stefan, dem die hügelige Laufstrecke nach mittlerweile über 13 Kilometern auch zugesetzt hatte.
Durch die Aussicht, den Kollegen vom Ramirez Team noch stellen zu können, nahm Carsten Klein-Bösing die Verfolgung mit etwas erhöhtem Tempo auf. Bei Kilometer 17 jedoch bemerkte Stefan seinen Verfolger und hielt gegen die Tempoverschärfung seines Kontrahenten. Der Abstand wurde einfach nicht kleiner, vergrößerte sich aber auch nicht.
Erst bei Kilometer 20 konnte Carsten mit einem Zwischenspurt vorbeiziehen und hatte dann Mühe, den kleinen Abstand mit in die Abschlussrunde des Stadion zu retten. Nur noch eine Dreiviertelstadionrunde bis ins Ziel, die Beine brennen, den Atem des Rapid Ramirez Konkurrenten im Nacken, so wurden die wirklich letzten Reserven mobilisiert.
Nach 1:33:59 Stunden im Ziel trennten die beiden Athleten gerade mal 4 Sekunden. In den sehr gut besetzten Startfeldern reichten die guten Zeiten für Platz 6 und 10 in den jeweiligen Altersklassen. Georg Siska folgte mit nur 2 Minuten Rückstand und komplettierte so die gute Leistung der SVS-Mannschaft. Johannes Beisenbusch lief als 30. seiner Altersklasse in guten 1:51:09 über die Ziellinie.

Ergebnisse:
Pl.Ges Pl.AK AK StartNr. Name Jahrg. Verein Zeit
44. 6. M35 1109 Klein-Bösing, Carsten 1977 SV Schermbeck 1:33:59
45. 10. M40 1351 Ernst, Stephan 1971 Rapid Ramirez 1:34:06
64. 12. M50 1202 Siska, Georg 1962 SV Schermbeck 1:36:41
192. 30. M50 1352 Beisenbusch, Johannes 1959 Rapid Ramirez 1:51:09
Bericht: Carsten Klein-Bösing, Läufer
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Zürch/Schermbeck. Schermbeckerin Susanne Czarnetzki-Müller nahm am 3. Andvent am so genannten 36. Züricher Silvesterlauf teil und belegte für die 8,6km lange Strecke mit einer Zeit von 53 Minuten in der Frauenwertung Platz 1.872. In der Altersklassenwertung belegte sie sogar Platz 476.

Die Strecke des jährlich stattfindenden Silvesterlaufes, der in diesem Jahr mit 18.281 Startern einen neuen Teilnehmerauftrag aufstellte, verlief vom Stadthaus über die Münsterbrücke bis hin zum Limmatquai und durch die weihnachtlich beleuchteten Altstadtgassen und bot somit ein ganz besonderes Lauferlebnis.
Bericht: Anne-Marleen Mettler, Pressesprecher
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Bertlich/Schermbeck. Die 3x jährlich ausgerichteten Bertlicher Straßenläufe sind immer eine Reise in die Nachbarschaft wert, da sich die dort angebotenen 8 Distanzen wunderbar für eine Formbeurteilung nach dem jeweiligen Trainingsstand eignen.

Trotz Wettervorhersage 2 Grad C, Schnee-Regen und Wind waren auch Schermbecker am 2.12.2012 zur 88. Ausgabe der Veranstaltung an verschiedenen Startlinien in Bertlich.
Helmut Kuhlmann ging um 10:10 Uhr pünktlich auf die „große“ Runde. Er hatte sich die 15 km-Distanz vorgenommen.

Die Strecke führt aus dem Stadion heraus, geht durch eine kleine Zechenhaussiedlung und führt dann rechts herum auf eine „große“ Runde, die auch für die Halbmarathondistanz 1x und die Marathondistanz 3x mitbenutzt wird, bevor es zurück zum Zieleinlauf im Stadion geht. Der angekündigte Schnee-Regen war ausgeblieben, jedoch hatte Kuhlmann nach ca. 7,5 km auf den zurückführenden Ost-West-Streckenstücken gegen den stärker werdenden Wind zu kämpfen. Am Ziel blieb für ihn die Uhr bei gemütlichen 1:32:12 stehen, was zu einem 80. Platz von ca. 100 Startern gereichte. Unverhofft wartete auf ihn ein Siegerpokal, da wohl aufgrund der Wettersituation keine weiteren Läufer seiner Altersklasse an den Start gegangen waren.

Kurz vor ihm ins Ziel lief Susanne Czarnetzki-Müller, die um 11:00 Uhr auf die „kleine“ Runde zur 7,5km-Distanz gestartet war. Da sich in ihrer Altersklasse offenbar niemand vor dem Wetter fürchtete, reichte die Zeit von 42:49 für sie nur zu einem 5. Platz.

Platz St.-Nr Name Jg. Verein AK Pl.AK Zeit
7,5km
78. 2581 Czarnetzki-Müller, Susanne 66 SV Schermbeck W 45 5 42:49

15 km
80. 4123 Kuhlmann, Helmut 47 SV Schermbeck M 65 1 1:32:12
Bericht: Bericht und Foto: Helmut Kuhlmann, Läufer
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Bottrop/Schermbeck. Am 11.11.2012 folgten mehr als 1800 Läuferinnen und Läufer dem Ruf zu der Jubiläumsveranstaltung von Adler-Langlauf Bottrop. Auch an diesem Tag wurden wieder 4 Strecken angeboten: Der Grubenwehrlauf über 6,8km um die Schöttelhalde und die Läufe durch den Kirchhellener Wald über 10 km, 25 km und 50 km (2 x die 25 km Strecke).
Zur Begrüßung erhielten alle Starter als Überraschungsgeschenk ein Universaltuch und eine in Kohle-schwarz gestaltete Festdruckschrift.
Von den Leichtathleten in Schermbeck gingen Susanne Czarnetzki-Müller, Stefan Lankes und Helmut Kuhlmann an den Start unter dem Förderturm der noch in Betrieb befindlichen Zeche Prosper-Haniel. Dort spielte zur Feier des Tages eine Kapelle Bergmannslieder.

Helmut Kuhlmann war wohl als erster vor Ort und konnte um 9 Uhr noch den Start zum Ultra-Marathon miterleben und dabei 3 bekannte Gesichter von den benachbarten Sportfreunden in Rhade ausmachen und ihnen noch eine kleine Anfeuerung zukommen lassen. Zu dieser Zeit war es noch etwas frisch und einige Läufer des über 300 Personen großen Starterfeldes waren mit Mützen und Handschuhen auf die Strecke gegangen.

Während Helmut nach Empfang der Startunterlagen seinen Trainingsanzug zum entfernt geparkten Auto brachte und sich dann warm lief, wollte Stefan Lankes unbedingt die Kauen-Atmosphäre ausprobieren und ließ seine Sachen „kumpelgerecht“ dort.
Pünktlich um 9:40 Uhr erfolgte der Start zum Heidhofsee-Lauf über 25 km. Kuhlmann hatte 8 Wochen nach dem Münster Marathon seinen ersten Wettkampf und begann es ruhig von der letzen Startreihe. Die Strecke führt vom Bergwerk an den Alten Postweg, der auf dem Radweg nach ca. 100 Metern überquert wird, läuft dann vorbei am Flughafen, Heidhofsee und Heidesee in einer großen Runde wieder zurück zum Zieleinlauf unter dem Förderturm.
Die 10 km-Marke passiert Kuhlmann nach 61 Minuten etwas langsamer als im geplanten Tempo von 6 Minuten / Kilometer. Das Wetter ist herrliches Läuferwetter und gelegentlich kommt etwas Sonne durch die Baumwipfel. Motorflieger begleiten mit ihrem Geräusch die Veranstaltung. Die 15 Kilometer-Marke wird bei 94 Minuten überlaufen. Ein Mitläufer meint an einem der Seen Fischadler auszumachen und bleibt zu deren Ansicht stehen. Ein wirklich herrlicher Landschaftslauf, der es jedem Läufer schwer macht, auf Zeit zu laufen. Kuhlmann fallen die letzten 2,5 km schwer und muss langsamer laufen. Auf dem Streckenabschnitt kommen ihm die „langsameren“ der Ultras entgegen, die ihre zweite Runde beginnen. Die Schlusszeit wird für Kuhlmann mit 2:41:10 festgehalten, was einen 7. Platz in der AK M65 bedeutet.

Zwischenzeitlich waren die beiden anderen Schermbecker auf die 10 km Strecke gestartet und auch schon erfolgreich im Ziel. Die 10 km Strecke lässt den Heidhofsee aus und führt an den Heidesee heran, bevor es zurück geht.
Susanne Czarnetzki-Müller verpasste zum Ausgang einer langen Saison die Stunden Marke knapp (1:00:15), während Stefan Lankes knapp über 51 Minuten blieb (51:05). Für Stefan Lankes, der sich seit 2 Wochen wieder in der Vorbereitung auf die kommende Triathlonsaison befindet, war es eine willkommene Standortbestimmung. Mit dem Ergebnis war er nach der langen Trainings- und Wettkampfpause sehr zufrieden.
Bericht: Bericht und Foto: Helmut Kuhlmann, Läufer
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Berlin/Schermbeck. Die Leichtathleten des SV Schermbeck wollen nach längerer Abstinenz mal wieder mit einer größeren Gruppe zum Marathon nach Berlin fahren. Die Herausforderung Marathon mit der Faszination unsere Hauptstadt zu Fuß zu erleben ist ein einmaliges Ereignis und eines der schönsten Lauferlebnisse.

Um auch allen nicht Vereinsmitglieder aus der Umgebung eine vernünftige Vorbereitung anzubieten, möchte Carsten Klein-Bösing alle interessierten Läuferinnen und Läufer zum Start der Wintersaison des Lauftreffs am Dienstag den 30.10.2012 um 18:00 Uhr am Parkplatz des Schermbecker Rathaus einladen.

Es sind keine bestimmten Leistungen über 10 Kilometer Voraussetzung zur Teilnahme an dem Projekt. Aber Carsten Klein-Bösing hält ein Projekt "von 0 auf 42,195km" in so kurzer Zeit für nicht Verantwortbar.

Am 25. Oktober 2012 (Donnerstag) um 12 Uhr startet die Online-Anmeldung zum 40. BMW BERLIN-MARATHON am 28./29. September 2013. Der Teilnahmebeitrag für die ersten 10.000 Läufer beträgt 60 Euro, in der nächsten Stufe 90 Euro (bis 25.000 Teilnehmer). Danach beträgt der Teilnahmebeitrag 110 Euro. Das Teilnehmerlimit liegt bei 40.000.

Also früh anmelden und Kosten sparen. Sollte jemand eine besonders gute Hotelempfehlung haben, bitte ich um Mitteilung, da auch die Unterkünfte schnell vergriffen sind.
Bericht: Carsten Klein-Bösing
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Schermbeck. Am Sonntag, den 28.10.2012 beginnt die Winterzeit und die Uhren werden wieder umgestellt.
Das bedeutet auch, dass beim Lauftreff und Walkingtreff auf Winter umgestellt wird.

Der Lauftreff beginnt am 30.10.2012 mit seiner Winterrunde.
Treffpunkt ist dann der Rathausparkplatz um 18:00 Uhr.

Die Walker treffen sich auch im Winter am Waldweg Ecke Heideweg, jedoch schon um 15:00 Uhr.
Bericht: Anne-Marleen Mettler, Pressesprecher
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Schermbeck. 5:00 Uhr Der Wecker rappelt: Aufstehen, 9.9.2012 der Tag X ist da. Frühstück mit 2 Marmeladenbroten, der Kaffee bleibt heute weg und wird durch ein Mineralstoffgetränk ersetzt, Erste Übung des Tages: Toilettensitzung, für dir ich genug Zeit eingeplant habe. Wer möchte schon unterwegs müssen...
6:15 Uhr Abfahrt nach Münster und noch Schwiegersohn in Dorsten mitnehmen
7:30 Uhr Parkplatzsuche am Schloss, Startunterlagen im Paulinum abholen
8:30 Uhr Fototermin mit Thomas Altehülsing dem Geh-Aufs-Ganze-Coach und allen Läuferinnen und Läufern, die ihren ersten Marathon laufen werden. Steh in einer kleinen Gruppe von 4 Leuten. Wo sind nur die anderen? schließlich wollen ca. 60 Personen ihren ersten Marathon laufen. Ich schwirre aus, um auf dem belebten Schlossvorplatz andere in den Geh-aufs-Ganze-Shirts zu finden. Dabei werde ich noch von Heiner umkreist, meinem Marathon Mentor von den Sportfreunden Rhade, dem ich sehr viel verdanke. Ich höre plötzlich, dass das Foto schon gemacht ist. Nun wird es Zeit, noch schnell ein Dixie aufsuchen! Riesenschlange. Der Countdown läuft schon, als ich meinen Startblock finde.

9:00 Uhr Startschuss: Ein Heer an Läuferinnen und Läufern setzt sich in Bewegung. Starttemperatur sollen schon 18 Grad sein. Bin ich gut genug vorbereitet? MüMa on Tour, bei denen Vereine die langen Läufe ausrichten und man nur einfach mitlaufen musste war eine tolle Einrichtung, meine Läufe beim LT Lüdinghausen, dem LT Bittermark und den Sportfreunden Rhade waren für mich gute Vorbereitung.
Hat der Trainingsplan gepasst? Ich habe nach dem 4:30 Plan trainiert, bei dem mir die Erfüllung ab der 8. Woche schon schwer fiel, einen „langsameren“ Plan konnte ich leider nicht finden. Keine Ahnung, was für eine Zielzeit ich in einem Marathon in meinem Alter laufen kann. Als Test sollte ich in den letzten 12 Wochen einen 10er bestreiten, was ich in Drevenack unter 55 Minuten erledigt habe und einmal die Halbmarathondistanz. Letztere in Lüdinghausen (2h14, nicht voll ausgelaufen) abgehakt. Alles brav in die Vorbereitung eingebaut. Nun wird es ernst:
Ich überlaufe die Startlinie, starte wie gewohnt mein Sportsband und meine Polar Uhr. Oh je, vergessen den Brustgurt anzulegen. Also Erstmarathon ohne Herzfrequenzanzeige. Muss auch gehen! Kontrolle der Pace auf dem Sportsband. Was macht die Anzeige? Spinnt total.

Kurz nach dem Start fand Axel zu mir. Oder ich zu ihm? Axel hatte ich beim zweiten Vorbereitungstreffen am Aasee kennen gelernt.
Bei km 3 Anzeige wieder kontrolliert. Angeblich noch keinen Kilometer gelaufen. Auch das noch! Die gelaufene Zeit wird immerhin angezeigt. Glücklicherweise haben wir einen inoffizieller Pacemaker für 5:00:00 unter uns, jedenfalls hatte er dies auf seinem T-Shirt hinten drauf stehen. Er wusste viel zu erzählen, die wichtigste Botschaft war aber offenbar, dass wir zu schnell unterwegs waren.
Der Lauf durch die mit Wimpeln geschmückte Innenstadt von Münster mit den zahlreichen Zuschauern hat schon etwas sehr Emotionales. Sambatrommler, andere Musikanten und Stelzenläufer machen die Strecke noch interessanter. Dadurch wird auch das Kopfsteinpflaster erträglicher.

Bei Kilometern 4 wollen 3 lustige Dorstener überholen und ich kann es nicht lassen, sie zu bitten einen Schermbecker mitzunehmen. Spätestens bei km 7 wiederum die Pacemaker gewechselt und mich zwei Läufern von Etus Rheine angeschlossen, die am Tag zuvor einen 6 Stunden-Lauf absolviert hatten. Denke mir, die würden schon nicht zuviel Gas geben (können).

Bis km 28 läuft alles wie nach meinem MARCO Plan.
10 km 1:06:29,
HM-Marke: 2:20:31, sicher, ich war auch schon einmal schneller. Nach MARCO soll ich den 2. Halbmarathon dafür schneller laufen können. Bekomme ich das hin?
Der eine von den beiden Rheinern hatte sich schon zuvor mit höheren Zielen
abgesetzt. Bei km 28 hätte ich nach MARCO eigentlich Tempo zulegen müssen, was ich wegen der Hitze nun aber nicht mehr mag.
Registriere, seit km 26 – 27 sind Rettungswagen mit Blaulicht im Einsatz.
30 km 3:27:53. Ich bin langsamer geworden. Ein einladendes Schild weist rechts von der Strecke ab und bietet Massage an. Schwer daran vorbei zu laufen!

Ab km 34 wird es für mich schwierig. Bin beinahe 4 Stunden unterwegs. Die Temperatur schätze ich auf 26 bis 28 Grad. Der zweite Rheiner war vorher mal zum Quatschen an der Strecke stehen geblieben und kam dann aber mit Tempo wieder bei mir vorbei. Er hat übrigens mit 4h45 gefinischt. Ich wollte mich aber nicht dranhängen und quälen, da schon genug Rettungswagen im Einsatz waren, wie ich fand.
Nun bin ich auf mich gestellt. Nur nicht aufgeben. Die Vorbereitung soll nicht vergebens gewesen sein! Die Strecke ist etwas wellig, nicht gerade motivierend. Auch Staffelläufer gehen plötzlich. Ja wenn diese Kurzstreckler bei der Hitze schon gehen, wie soll ich die 42,195 km zu Ende bringen?

Hinter Gievenbeck ungefähr bei km 36 treffe ich dann auf Torsten, einem M40er von den GaG-Gruppe. Mit ihm zusammen Gehpausen-Einlagen geprobt und gemeinsam vom 5 Stunden-Ziel verabschiedet. Der inoffizielle 5h-Pacemaker überholt bei km 38. Irgendwo hält mir ein Kind Schogetten hin, wovon ich ein Stück genussvoll lutsche. Helmut, Nicht mehr weit. Du schafft es. Das rufen die Zuschauer an der Strecke ermunternd und das habe ich mich mir auch schon zig Mal „eingeredet“.

Ich durchlaufe schließlich am Krummen Timpen ein ausgeblasenes Tor. Nicht mehr weit bis zum Ziel. Auf der rechten Seite steht Waltraud mit Freunden und winkt heftig mit einer Sprudelflasche. Auch Schwiegersohn Tobias ist – schon geduscht – dabei. Schnelles „Abklatschen“ und weiter.

Im Zieleinlauf ist Torsten ein halbe Minute vor mir und ich habe mit einem der AK M70, der mit Seitenblick fragte „ Endspurt?“ einen solchen geliefert und ihn vermeintlich auch besiegt, was sich aber nach Sichtung der Einlaufliste als falsch herausstellte. Er muss wohl später als ich über die Startlinie gelaufen sein und hatte eine um 1 s bessere Nettozeit. Also vollkommen überflüssige Übung! Als mir die Finishermedaille umgehängt wird, bin ich sehr stolz und realisiere, dass ich meinen ersten Marathon geschafft habe.

1727. Platz Gesamtwertung Männer, 15. Platz Altersklasse M65, Zeit 5:19:32 netto (5:21:49 brutto)

1. Fazit:
Bin schön braun geworden.
Ansonsten Ziel 1 erreicht: angekommen! Ziel 2 sub 5 nicht erreicht.
Habe irgendetwas mit 5h19 (hab erst nach dem 2. Erdinger die Uhr
abgestoppt) Bin zufrieden mit meinem Marathondebüt. Etwas
selbstkritischer würde ich sagen "Mensch und Technik haben
versagt" (Brustgurt vergessen anzulegen und mein Sportsband hat
gesponnen: mal Pace angezeigt, mal -- und Gesamtstrecke hatte ich nur
23 km, obwohl ich wirklich nicht abgekürzt habe)

Nach dem Lauf ging es mir gut, lediglich das Treppensteigen war nicht so dolle. Habe ein 20 minütiges Wannenbad als wunderbar genossen. Einen Tag nach dem Marathondebüt klappt auch schon das Treppensteigen wieder perfekt.

In der Nachbetrachtung wäre es wohl gescheiter gewesen, von vornherein auf die 5 h zu
laufen. Aber hinterher ist man immer schlauer. Bei 10 km und Hitze habe ich ja auch schon vom Start an meine Strategie angepasst, warum also bei ersten Marathon nicht. Muss etwas Verbohrtheit mit dabei gewesen sein.

2. Fazit:
Münster war mein erster aber sicher nicht mein letzter Marathon.

Nachtrag am 11.9.2012: Ehrensache, dass ich heute bei Carsten's Lauftreff locker mitlaufe und mein Finisher-Shirt vorführe.
Bericht: Helmut Kuhlmann, Läufer
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Schermbeck. Beim Halbmarathon des SV Schermbecks verbessert Karsten Kruck aus Duisburg die bisherige Bestmarke um mehr als sechs Minuten auf 1:14,00 Stunden. Der Plan vom gemeinsamen Sieg mit Karol Grunenberg geht aber nicht auf.

Auf den letzten Metern schaute das Spitzenduo noch einmal über die Schultern zurück. Ein Konkurrent war jedoch weit und breit nicht in Sicht. Dann ergriff Trainer Karsten Kuck die Hand seines Schützlings Karol Grunenberg. Die Clubkollegen vom ASV Duisburg überquerten gestern beim 22. Halbmarathon des SV Schermbecks zwar gemeinsam die Ziellinie.
Aber die haargenaue Zeitmessung machte den Plan der beiden Langstreckler zunichte, gemeinsam auf Platz eins zu laufen. Kruck absolvierte die 21,1 Kilometer lange Strecke durch den Dämmerwald in 1:14,00 Stunden. Bei Grunenberg stoppte die Uhr bei 1:14,01 Stunden. Mit super Spitzenzeiten pulverisierte der 34-jährige Kruck den im Vorjahr aufgestellten Streckenrekord von Michael Hechler (1:20,16) mum mehr als sechs Minuten.
Dabei wollte Kruck die Lorbeeren nicht alleine ernten. Sein 25-jähriger Schützling Grunenberg habe beim Rennen einen „wesentlich längeren Atem“ gehabt, so der Coach. Doch weil die beiden der Konkurrenz vom Startschuss weg auf und davon liefen, entschloss sich das Duo, die Strecke bis zum Ziel zusammen zu absolvieren. „Karol hätte noch eine Schippe drauflegen können. Aber mir zuliebe ist er etwas langsamer gelaufen“, sagte Kruck. Er war von der Route durch den Dämmerwald beeindruckt. „Das ist eine wirklich schöne Strecke“, lobte der Sieger.

Christoph Verhalen (LG Alpen), der vor zwei Wochen beim Hamminkelner Citylauf triumphiert hatte, wurde in 1.15,25 Dritter. Der 29-jährige Xantener hatte auf den ersten drei Kilometern zwar versucht, Anschluss an das Spitzenduo zu halten. „Doch das Tempo war für mich einfach zu hoch. Ich musste sie ziehen lassen“, sagte Verhalen, der erst am Freitagabend beim Xantener Citylauf das Rennen über die 10 000 Meter gewonnen hatte.

Schnellste Frau war die Bochumerin Steffi Rötger. Sie hatte sich für die Veranstaltung spontan nachgemeldet und verbesserte die 2008 aufgestellte Rekordzeit von Mareen Hufe (1:30,25) auf 1:20,44 Stunden.

Ausrichter SV Schermbeck hatte auf wenigstens 400 Teilnehmer gegehofft. Doch obwohl gestern gute Bedingungen für die Langstreckler herrschten, gingen nur 383 Läufer an den Start. Ulrich Stiemer, Leichtathletik-Abteilungsleiter des SVS, der dennoch mit der Resonanz zufrieden war, hatte eine Erklärung für das Meldeergebnis parat. „In Xanten und Münster waren am Wochenende ebenfalls Veranstaltungen. Das hat uns bestimmt 50 bis 100 Läufer gekostet“, sagte Stiemer. Im kommenden Jahr will der Club den Termin so legen, dass es weniger Konkurrenz in der Region gibt. „Das ist etwas, das wir auf jeden Fall im Auge behalten“, sagte der Leichtathletik-Abteilungsleiter.

Wie schon 2011 war Thomas Timmermann gestern wieder der schnellste Schermbecker. Er absolvierte die 21,1 Kilometer lange Strecke in 1:26,54 Stunden und war damit rund eine Minute langsamer als im vergangenen Jahr. „Ich konnte im Vorfeld nur eingeschränkt trainieren und habe bei dem Rennen das Maximum aus mir herausgeholt“, sagte der 41-jährige Timmermann.
Bericht: Rheinische Post, Fotos: A. Mettler
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Leichtathletik: 383 Läufer starteten am Sonntag beim 22. Schermbecker Halbmarathon
Schermbeck. „Absoluter Wahnsinn“, kommentierte Ulli Stiemer gestern nach dem Einlauf der ersten fünf Läufer, als Moderator Wolfgang Krähe bekannt gab, dass sie alle den aktuellen Streckenrekord gebrochen hatten, den 2011 Michael Hechler aufstellte.´
Mit der Beteiligung zeigte sich Ulli Stiemer als Leiter der Leichtathletikabteilung des SV Schermbecks zufrieden, obwohl die anvisierte Marke von 500 Startern klar verfehlt wurde. „Wir wussten damals nicht, dass der Münster-Marathon und der Xantener Duathlon am selben veranstaltet würden“, begründete Stiemer seine Zufriedenheit mit 383 Startern. Immerhin waren es noch 14 Läufer mehr als im vergangenen Jahr, die Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter auf die Strecke schickte. 348 liefen die gesamte Strecke. Einigen machte das warme Wetter sehr zu schaffen. Die Feuerwehr war bei Kreislaufschwächen sofort zur Stelle.


Ein Großteil der 21,098 Kilometer langen Strecke, die im Jahre 2008 von Udo Brandt amtlich vermessen wurde, führte durch den Dämmerwald. Nach 1:14 Stunden lief Karsten Kruck (Jg. 1978) vom ASV Duisburg als erster durchs Ziel auf dem Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule, eine Sekunde vor seinem Vereinskameraden Karol Grunenberg (Jg. 1987), mit dem er eigentlich zeitgleich die Ziellinie überlaufen wollte. Doch die neue Taf-Timing-Methode, die der Hamminkelner Hermann Terhorst erstmals beim Schermbecker Halbmarathon praktizierte, fand den minimalen Zeitunterschied doch noch heraus. 85 Sekunden später passierte der Alpener Christoph Verhalen das Ziel.



Schnellste Läuferin mit 1:20,44 Stunden war die 38-jährige Steffi Rötger aus Bochum. Die neun Jahre jüngere Alperin Carina Fierek lief nach 1:33,12 Stunden durchs Ziel. Den dritten Platz belegte - wie auch im vergangenen Jahr – Anke Lehmann von „Sport-Matern“. Di 41-Jährige wohnt im Schermbecker Ortsteil Dämmerwald. Mit 1:34,04 Stunden war sie somit auch gleichzeitig die schnellste Schermbeckerin vor Ruth Schreier, Britta Falkenstein und Nele Hemmert.
Schnellster Schermbecker war Toni Timmermann mit 1:26,54 Stunden vor Dietmar Hertog (Rapid Ramirez) und Andreas Steinkopf vom Team S-Tec aus Damm. Alle Läufer erhielten Urkunden, die Sieger darüber hinaus Pokale, die die Schermbecker Volksbank zur Verfügung stellte.
Zum dritten Male wurde eine mannschaftsbezogene Marathonwertung vorgenommen. Die Ergebnisse der beiden schnellsten Läufer eines Vereins wurden addiert. Sieger wurden Karsten Kruck und Karol Grunenberg vom ASV Duisburg vor Stephan Monien und Florian Falkenthal von LV Marathon Kleve und Christoph Verhalen und Carina Fierek von der LG Alpen. Die Lembecker Martin Lohbreyer und Andreas Fitzlaff belegten den sechsten Platz, Dietmar Hertog und Andreas Petry von „Rapid Ramirez“ den siebten Platz.

Der Lauf wurde unter der Aufsicht des DLV-Delegierten Kurt Koch gleichzeitig für die zum Leichtathletikverband Rhein-Lippe gehörenden Vereine als Kreismeisterschaft gewertet. Bei den Männern siegte Christoph Verhalen (LG Alpen) in 1:15,25 vor Thomas Wingerath (Hamminkelner SV) und Thorsten Vongehr (Wesel). Siegerin bei den Frauen wurde Ruth Schreier mit 1:41,33 vor Christine Giesbers aus Hünxe und Madeleine Heiligenhaus (Wesel).
Bericht: Dorstener Zeitung, Fotos und Ergänzungen: A. Mettler
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Leichtathletik: Am 9. September geht es wieder von der „Mi“ durch den Dämmerwald
Schermbeck. Zum 22. Mal lädt der SV Schermbeck am Sonntag, den 9. September, zu seinem Halbmarathon-Lauf ein.
Punkt 10 Uhr gehen die Läufer wieder auf der Mittelstrasse in Höhe der Volksbank auf die Strecke. Das Ziel liegt wie immer an der Gemeinschaftsgrundschule an der Weseler Strasse. Die Strecke führt über gut befestigte Wald- und Forstwege durch den reizvollen Dämmerwald. Auf die Sieger warten ebenso Pokale wie auch auf die ältesten Teilnehmer. In einer Sonderwertung können die zwei schnellsten Läufer eines Vereins in einer Marathonwertung Pokale und Sachpreise gewinnen. Voranmeldungen sind online noch bis zum 5. September unter www.svs-leichtathletik.de oder www.taf-timing.de möglich. Auf die ersten 333 Voranmelder wartet wieder eine Überraschung. Nachmeldungen sind bis 30 Minuten vor dem Start möglich.
Aufgrund des großen Erfolges in den letzten Jahren bietet „Ramirez“-Chef Dirk Zerressen auch in diesem Jahr wieder eine „Pasta-Party“ mit hochwertigen und leckeren Nudelgerichten an. Für jeden Starter beim Schermbecker Halbmarathon 2012, gewährt Zerressen am 8. September bei Vorlage der Startnummer einen Nachlass von 50% auf den Preis der unten aufgeführten Gerichte:

Spaghetti "Bolognese" 7,00 EUR

Penne "all*arrabbiata" (mit Speck, Zwiebeln, Chilli und Parmesan in Tomatensoße) 6,90 EUR

Penne (mit Scampi und Kirschtomaten in Zitronen-Basilikumsahnesauce) 9,90 EUR

Spaghetti (mit gebratenem Hänchenbrustfilet, Gemüsestreifen und Basilikumpest) 9,50 EUR

Gnocchi (mit gebratenen Streifen von der Hänchenbrust, Prinzessböhnchen und Parmesan) 9,90 EUR

Gnocchi (mit Schweinefiletspitzen, Speck und Champignons, in Weißwein-Sahnesauce) 9,90 EUR
Bericht: Dorstener Zeitung, Anne-Marleen Mettler
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Schermbeck. Viele Legenden des Sports hat die Nordschleife des Nürburgring hervorgebracht, denn nicht umsonst wird diese geliebte und gefürchtete Rennstrecke “Grüne Hölle“ genannt. Wer hier besteht, hat Großes geleistet. Auf dieser außergewöhnlichen Strecke mit über 20 Kilometern Länge, gespickt mit bis zu 18 Prozent steilen Anstiegen und rasanten Abfahrten, in denen anspruchsvolle Kurvenkombinationen liegen, sollten am 1. Wochenende im September jedoch keine neuen Motorsporthelden geboren werden.
Zweiräder, angetrieben nur mit Muskelkraft bevölkerten die legendäre Nordschleife in der Eifel von Samstag bis Sonntag.
Die Leichtathleten des SV Schermbeck stellten ein Team bei diesem großen Sportevent. Achim Becker, Jörn Dieckmann, Carsten Klein-Bösing und Andreas Wolters waren die Unerschrockenen, die im Viererteam, die 24 Stunden bestehen wollten.
Andreas, Carsten und Jörn reisten bereits am Freitag an, um die Vorbereitungen auf das Rennen zu erledigen. Doch das typische Eifelwetter machte den dreien einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Dauerregen und Sturmböen machten einen normalen Aufbau des mitgebrachten Zelts und der weiteren Utensilien unmöglich. So wurde das Zelt zum Beispiel nur halbhoch aufgebaut, um dem Wind eine möglichst kleine Angriffsfläche zu bieten. Die Wetteraussichten für Samstag und Sonntag ließen allerdings etwas Hoffnung aufkeimen.
Samstag war es dann auch trocken und so konnten die drei SVS- Athleten nach den abschließenden Aufbauarbeiten die ersten Sportereignisse des Wochenendes entspannt verfolgen. Traditionell beginnt der Tag mit einigen Laufveranstaltungen. 24,4 Kilometer über die Nordschleife und 10 bzw. 5 Kilometer über die Grand-Prix-Strecke werden angeboten,
bevor dann ab 13:00 Uhr die dünnen Reifen über den Asphalt sausen. Ein Radrennen über 150, eins über 75 und eins über 25 Kilometer wurde gestartet, bevor sich das größte Teilnehmerfeld um 13:15 Uhr in Bewegung setzte.

8er Teams, 4er Teams, 2er Teams und sogar Einzelfahrer standen vor der Herausforderung 24 Stunden Sport zu betreiben. Die Schermbecker starteten in der Teilnehmerstärksten Gruppe, der Kategorie “4er Team Männer“. Hier gingen insgesamt 663 Teams ins Rennen, also alleine in der Gruppe waren 2.652 Sportler unterwegs.
In dem großen Starterfeld ging Jörn in die erste Umrundung der Nordschleife. In der ersten Runde steht die Sicherheit im Vordergrund, jegliche Ambitionen auf Bestzeiten oder Höchstgeschwindigkeiten sind tabu, da das Feld noch dicht aufeinander hängt und auch die Fahrfehler anderer einen schnell zum Sturz bringen können. Die zweite Runde war dann die Aufgabe von Andreas. Mit einer Zeit von unter 50 Minuten schaffte er die Bestleistung des Teams. Die nächste Bestleistung sollte von Carsten dann auch schon in der dritten Runde aufgestellt werden. Die Spitzengeschwindigkeit von 88,7 km/h im Streckenabschnitt Fuchsröhre wurde in den nächsten Stunden nicht mehr erreicht. Achim schaffte es dann pünktlich vor seiner ersten Umrundung beim Team zu erscheinen. So war dann das Team komplett und nach Achims Runde waren bereits 104 Kilometer und über 2.000 Höhenmeter bezwungen. Bis 23:30 Uhr wechselten die Schermbecker nach jeder Runde den Fahrer. Achim Becker begann dann ab 23:30 Uhr mit dem Doppelrundenmodus. Dadurch vergrößert sich die Pause und gab die Chance auf ein wenig Nachtruhe. Den Fahrer stellt die Doppelrunde allerdings vor neue Herausforderungen. Mit den nicht mehr ganz frischen Beinen müssen 50 Kilometer und mehr als 1.000 Höhenmeter am Stück bewältigt werden. Auch die Abfahrten im stockfinsteren Wald der Eifel sind anders als zu Tagzeiten. Aber auch wenn es anstrengend ist die Eindrücke, wenn im Berg vor einem die Rücklichter der anderen Teilnehmer leuchten und rundherum ist nur schwarze Nacht, sind unvergesslich.
Nachdem auch Carsten seine Doppelrunde in den Morgenstunden absolviert hat, geht es wieder in dem Einrundenrythmus weiter. Achim übergab nach seiner Runde an Jörn und dann begann die Rechnerei. Bis 12:45 Uhr darf man in die letzte Runde starten. Und wenn Jörn, Andreas und Carsten auf ihrer letzten Runde nochmal richtig in die Pedalen treten kann Achim noch vor der Zielzeit über die Ziellinie fahren. Jörn, Andreas und Carsten wollten nicht nocheinmal auf die Strecke. 6 Runden, also über 150 Kilometer und über 3.000 Höhenmeter, gepaart mit viel zu wenig Schlaf reichten den drei. Nur Achim wurde vom Ehrgeiz gepackt und so entschied er für sich, dass er bei erreichen der Ziellinie vor der Zielzeit eine zweite Runde dranhängt.
Genau 5 Minuten vor der Zielzeit ging es dann für Achim in seine 7. Runde. So schafften die Schermbecker insgesamt 25 Runden in 24 Stunden und 25 Minuten, das hieß Platz 146 von 663 Männerteams. Völlig erschöpft, aber durchweg zufrieden mit ihren Leistungen trat das Viererteam den Weg nach Hause an.
Bericht: Carsten Klein-Bösing
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Hamminkeln/Schermbeck. Leider hatte das gute Wetter der letzten Wochen am Sonntag ein Ende gefunden. Für die Läufer war die niedrigere Temperatur und die gelegentlichen Erfrischungen aus den Wolken eher angenehm, aber für die Veranstaltung im Ganzen, wären ein paar Sonnenstrahlen angemessen. So musste mit sportlichen Leistungen geglänzt werden, was auf dem schnellen Kurs durch die Hamminkelner City auch gut möglich ist.
Insgesamt liefen an dem Vormittag weit über 1000 Teilnehmer über die Ziellinien der einzelnen Läufe. Der SV Schermbeck war mit 4 Läufern beim 10 Kilometer Hauptlauf vertreten.
Knapp 450 Athleten drängten gegen 11:00 Uhr an die Startlinie, um die 2,5 Kilometer lange Strecke viermal zu umrunden. Nach dem Startschuss flogen die Beine nur so über den Asphalt und Carsten Klein-Bösing wurde vom hohen Starttempo mitgerissen. 3:50 Minuten auf dem ersten Kilometer und 3:47 Minuten auf dem zweiten Kilometer konnte er von seiner Sportuhr ablesen. Die Zwischenzeiten waren allerdings eindeutig zu schnell, um eine Endzeit unter 40 Minuten zu erzielen. Die nächsten Kilometer fielen immer schwerer und so blieben die nächsten Zwischenzeiten immer über 4 Minuten pro Kilometer. Erst auf den letzten Metern kamen die Kräfte nochmal zurück, doch auch ein beherzter Zielsprint über die letzten 200 Meter konnte es nicht mehr herausreißen, die Zieluhr lief gnadenlos weiter. 40:02 Minuten waren dennoch ein sehr gutes Ergebnis und reichte noch für einen 5. Platz in der AK M35. Auf den weiteren Plätzen folgten in 44:25 Minuten Derk Benninghoff, in 47:08 Waldemar Diesing und 47:45 Michael Benninghoff.

Ergebnisse Hamminkelner Volkslauf:

Platz Name Pl.AK. AK StNr Jahrg. Verein Zeit
10 km - Hauptlauf
41. Klein Bösing, Carsten 5. M35 1073 1977 SV Schermbeck 40:02
64. Lehmann, Anke 2. W40 453 1970 (Schermbeck) 41:57
113. Benninghoff, Derk 27. M40 1218 1970 SV Schermbeck 44:25
116. Maus, Stefan 22. M45 489 1964 (Schermbeck) 44:27
140. Günther, Klaus 19. M50 252 1962 (Schermbeck) 45:50
170. Diesing, Waldemar 6. M55 139 1953 SV Schermbeck 47:08
185. Benninghoff, Michael 41. M45 1089 1963 SV Schermbeck 47:45
249. Bartelt, Rainer 49. M45 25 1964 (Schermbeck) 49:43
281. Krahn, Daniel 54. M40 414 1971 (Schermbeck) 51:10
282. Krahn, Michaela 6. W35 415 1974 (Schermbeck) 51:10
405. Czarnetzki-Müller, Susanne 18. W45 121 1966 (Schermbeck) 57:48
1.000 m - Schülerlauf U16-U14
20. Krechter, Maximilian 7. M12 421 2000 (Schermbeck) 3:56
400 m - Bambini - Lauf
21. Kramer, Elisabeth 10. W 417 2006 Maxi Schermbeck 2:00


Im Lippe-Issel-Cup wurden auch Helmut Kuhlmann und Ruth Schreier gewertet, die schon in Raesfeld ihren 3. Wertungslauf absolviert hatten Die Platzierungen beim Lippe-Issel-Cup waren bei den Schermbeckern durchweg gut, zwei erste Plätze in den Altersklassen, einen 3. Platz in der Altersklasse und einen 3. Platz in der Gesamtwertung der Frauen können sich sehen lassen:

(gewertet werden die 3 schnellsten Zeiten)
Pl Name Jahr Pl. AK Verein Schermbeck Raesfeld Drevenack Hamminkeln Endergebnis
Frauen
3. Schreier, Ruth 1961 1. W50 SV Schermbeck 45:14,54 45:01,60 44:29,47 2:14:45,61
Männer
7. Klein-Bösing, Carsten 1977 1. M35 SV Schermbeck 40:12,50 40:33,50 39:46,64 40:02,92 2:00:02,06
30. Benninghoff, Derk 1970 6. M40 SV Schermbeck 46:57,08 46:16,39 44:25,87 2:17:39,34
32. Diesing, Waldemar 1953 3. M55 SV Schermbeck 46:36,80 47:28,46 46:11,77 47:08,25 2:19:56,82
60. Kuhlmann, Helmut 1947 4. M65 SV Schermbeck 52:36,45 57:00,14 54:13,08 2:43:49,67
Bericht: Carsten Klein-Bösing
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Schermbeck/Borken. 15 Schermbecker machten sich am Samstag auf zum Pröbstingsee, um entweder beim Volkstriathlon 300m Schwimmen, 16 km Rad fahren und 3,5 km Laufen möglichst schnell hinter sich zu bringen oder beim Kurztriathlon die Distanzen 600 m, 32 km und 7,5km zu bewältigen.
Die SVS Athletin Kirsten Klein-Bösing war zusammen mit den Schermbeckerinnen Bettina Reinhardt, Judith und Susanne Baumeister die ersten, die am. 13 Uhr war Start der Volksdistanz. Begonnen wurde wie immer zum aufwärmen und anheizen der Stimmung mit Laolawellen, dann zählen die Teilnehmer den Countdown von 5 herunter, bevor die Meute vom Strand in die Fluten rennt. 200 Teilnehmer brachten den Pröbstingsee in Wallung, der wie die Luft stark aufgewärmt war. Aufgrund der hohen Wassertemperaturen galt bei beiden Distanzen ein Verbot für Neoprenanzüge, was für schlechtere Schwimmer oft ein Nachteil ist. Bei der Volksdistanz musste eine Wendemarke am anderen Ende des Sees umschwommen werden und danach wieder Richtung Strand und Wechselzone. Für Kirsten Klein-Bösing lief das Rennen trotz Hitze optimal, der Wechsel auf das Rad lief einwandfrei und auch beim abschließenden Lauf gab es keine Probleme. So wurde Kirsten gute 4. im Gesamtfeld der Frauen und gewann ihre Alterklasse.
Neben den Triathleten des SV Schermbeck Carsten Klein-Bösing, Achim Becker, Jörn Dieckmann, Ralf Gromann, Stefan Lankes, Marvin Müller und Derk Benninghoff gingen die Schermbecker Benedikt Baumeister, Bernd Becker und Peter Greiwe an den Start der längeren Distanz. Vom Strand rannten auch hier knapp 200 Sportler in die Fluten, um den See zweimal zu durchschwimmen. Bis zur Hälfte des Rennens führte Jörn die Schermbecker an, bevor an der zweiten Wendeboje Carsten an innen vorbeiging. So verließen die beiden vordersten Schermbecker das Wasser unter den Top 20. Die Radstrecke ist ein relativ flacher Einrundenkurs, hier konnte richtig Tempo gemacht werden, man musste nur aufpassen, nicht zu überhitzen und auch in Wechselzone 2 waren Jörn und Carsten ganz vorne dabei. Jetzt mussten die beiden Schermbecker Triathleten nur noch 7,5 Kilometer laufen, doch das fiel bei der Hitze am schwersten. Für Carsten Klein-Bösing reichte die Zeit noch für einen guten 2. Platz in der AK M35 und auch alle anderen Sportler waren mit ihren Leistungen voll auf zufrieden und freuen sich schon auf die 28. Ausgabe des Borkener Triathlon.

Ergebnisse Volkstriathlon:
Platz StartNr Name, Vorname Verein/Ort Jg AK Endzeit
54 40 Klein-Bösing, Kirsten SV Schermbeck 80 W30 1 57:26:00
115 24 Reinhardt, Bettina Schermbeck 63 W45 3 01:04:36
154 21 Baumeister, Judith SV Schermbeck 96 WJg 2 01:10:15
170 22 Baumeister, Susanne Schermbeck 67 W45 6 01:15:03


Ergebnisse Kurztriathlon:
Platz StarNr Name, Vorname Verein/Ort Jg AK Endzeit
27 300 Klein-Bösing, Carsten SV Schermbeck 77 M35 2 01:40:55
44 409 Becker, Achim SV Schermbeck 63 M45 10 01:43:27
49 437 Dieckmann, Jörn SV Schermbeck 71 M40 8 01:44:52
89 255 Gromann, Ralf SV Schermbeck 63 M45 19 01:52:41
100 419 Lankes, Stefan SV Schermbeck 67 M45 23 01:54:48
103 357 Baumeister, Benedikt Schermbeck 88 MHK 10 01:55:07
125 343 Müller, Marvin SV Schermbeck 91 MHK 11 01:58:46
128 345 Becker, Bernd SW Lembeck 61 M50 12 01:58:55
157 310 Benninghoff, Derk SV Schermbeck 70 M40 22 02:06:44
160 346 Greiwe, Peter Injoy Dorsten 76 M35 15 02:07:14
Bericht: Carsten Klein-Bösing
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Rheken/Schermbeck. Mit großen Erwartungen reisten die Schermbecker Triathleten mit Unterstützung von Schwimmern des Schermbecker Wassersportverein nach Reken. Ganz vorne wollten die Staffeln Schermbeck 2 mit Patrick Lange, Jörn Dieckmann und Marvin Müller und die Staffel 3 mit Alexander Kruse, Volkmar Brühan und Carsten Klein-Bösing mitmischen. Mit Florian, Ralf und Heike Gromann konnte der SVS sogar noch eine dritte Staffel stellen. Als Einzelstarterin ging Ruth Schreier ins Rennen und freute sich auf ihren ersten Triathlon. Das wunderschöne Rekener Freibad, das angenehme Wetter und das freundliche Orga- Team schufen die excellenten Rahmenbedingungen für einen Topwettkampf. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl von 32 Staffeln und 94 Einzelstartern musste in zwei Wellen gestartet werden. Die Schermbecker gingen geschlossen im zweiten Startfeld ins Rennen.


Nachdem die erste Startwelle das Wasser verlassen hatte begaben sich die Schermbecker in ihre Startposition. Auf der äußersten Bahn hatten sich Alex, Florian und Patrick neben 8 weiteren Teilnehmern aufgestellt. Alex Kruse führte das Feld auf der Bahn souverän an. Lediglich "Paddy" Lange konnte während der kompletten 300m langen Strecke direkt an seinen Füßen bleiben und so entstiegen die beiden nach deutlich unter 4 Minuten dem Becken. Der mit jüngste Teilnehmer Florian folgte mit nur wenigen Metern Abstand. So gingen Volkmar und Jörn direkt nacheinander auf die Radstrecke und Ralf machte sich nur wenige Sekunden später auf die hügelige Strecke rund um Reken.



Während der 14 Kilometer langen Radrunde schenkten sich die drei Kontrahenten keinen Zentimeter und so blieb die Reihenfolge zum Ende der Radrunde nahezu gleich.
Jörn erreichte im Gesamtfeld als dritter die Wechselzone und schickte Marvin auf die bergige 4 Kilometer Laufrunde. Volkmar war nur ein paar Sekunden zurück und so ging Carsten mit Sichtkontakt auf die Jagd nach seinem Trainingskollegen. Auch hier schenkten sich die beiden SVS- Athleten keine Sekunde und erst nach 2 Kilometern konnte Carsten den Abstand auf Marvin zulaufen. Doch Marvin hielt gegen und so entschied sich der Wettkampf erst auf der Zielgeraden und da war Klein-Bösing eine Nasenlänge voraus. Leider waren die beiden erstplatzierten Staffeln so stark, dass kein herankommen war. Aber auch mit Platz 3 und 4 waren die beiden Topstaffeln der Schermbecker hochzufrieden. Mit Platz 18 und keine 9 Minuten langsamer war auch die Familienstaffel Gromann sehr erfolgreich.

Ihren ersten Triathlon absolvierte Ruth sehr souverän, die Umstellung vom Rad auf die Laufstrecke war ungewohnt, was aber nicht von einer guten Zeit und einer guten Platzierung abhielt.


Platz Startnr. Staffel Schwimmer Radfahrer Läufer Zeit
3. 837 SVS 3 Alexander Kruse Volkmar Brüha Carsten Klein-Bösing 0:42:22
4. 836 SVS 2 Patrick Lange Jörn Dieckmann Marvin Müller 0:42:23
18. 835 SVS 1 Florian Gromann Ralf Gromann Heike Gromann 0:51:15

Platz Startnr. Name Jahrg. AK PlatzAK Verein Zeit
41. 261 Schreier, Ruth 1961 Frauen 6 SV Schermbeck 0:52:23
Bericht: Carsten Klein-Bösing
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Wesel/Schermbeck. 500m schwimmen, danach 20 Kilometer schwimmen und zum Abschluss 5 km schwimmen, so treffend umschrieb Paul Kern, Sieger der Volksdistanz beim Weseler Triathlon, die Bedingungen am Sonntag.

Wie schon beim Drei-Wiesel-Lauf hatte der Ausrichter kein Glück mit dem Wetter. Pünktlich zum Start der Veranstaltung öffneten sich die Schleusen am Himmel und sollten sich erst nahe dem Ende der Veranstaltung wieder schließen. Derk Benninghoff und Carsten Klein-Bösing ließen sich genau wie die übrigen 46 Teilnehmer von diesen widrigen Bedingungen nicht abhalten und starteten über die olympische Distanz. 1.500m Schwimmen, 40 Kilometer Rad fahren und 10 Kilometer laufen hatten sich die beiden vorgenommen.
Carsten war noch vom Drevenacker Abendlauf angeschlagen, wollte aber unbedingt bei der heimatnahen Veranstaltung starten.
Bereits vor dem Schwimmen waren beide SVS Athleten durch und durch nass und das Wasser des Auesees erschien beiden wärmer als die Lufttemperatur. Das Schwimmen lief für Carsten diesmal nicht einwandfrei. Zweimal verrutschte die Schwimmbrille so, dass er in Rückenlage die Brille wieder richten musste. Dennoch kam er im vorderen Feld nach ca. 25 Minuten am Badestrand an. Auch Benninghoff fand nach eigener Aussage anfänglich keinen richtigen Rhythmus, konnte aber nach ca. 300m wieder aufholen.
Jetzt folgte der riskanteste Part: 40 Kilometer Rad fahren auf dem winkeligen Kurs durch Flüren. Doch alle Athleten fuhren in den Kurven besonnen und so blieben harte Stürze aus. Eine kleine Reifenpanne von Derk Benninghoff in der letzten Runde war schnell behoben und so konnte trotz des starken Windes auch der zweite Teil des Weseler Triathlon erfolgreich beendet werden.
Carsten Klein-Bösing ging nach 1:06 Radfahrzeit auf die abschließenden zwei Laufrunden á 5 Kilometer. Überaschenderweise war die Erschöpfung der Beine verschwunden und er lief mit 41 Minuten fast so schnell, wie am Freitagabend in Drevenack. Den größten Respekt zollten beide Teilnehmer den Helfern der Veranstaltung, die trotz der widrigen Umstände die Teilnehmer bis zum Schluss anfeuerten.

Pl. Pl.AK St.Nr. Name, Vorname AK Verein Endzeit
10. 2. 322 Klein-Bösing, Carsten M35 SVS 2:16:27
38. 5. 300 Benninghoff, Derk M40 SVS 3:02:34
Bericht: Carsten Klein-Bösing, Läufer
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Schermbeck. 7 Schermbecker Leichtathleten folgen der Einladung der TUS Drevenack zu ihrer schönen Abendveranstaltung mit Bambini-, Schüler-, 5 Kilometer- und 10 Kilometerlauf, dem 3. Lauf zum Lippe-Issel-Cup

Bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen war der Drevenacker Abendlauf gut besucht. Insgesamt 902 Teilnehmer durchliefen das Ziel im Stadion der TUS Drevenack und mit den zahlreichen Zuschauern war die Veranstaltung ein richtiges Volksfest.
Den sportlichen Anfang machten die kleinsten Sportler beim 350m langen Bambinilauf. Hier stellte sich Jonas Klein-Bösing der Konkurrenz von 58 Teilnehmern. Jonas, mit Abstand jüngster Teilnehmer, stellte sich ganz hinten an und lief die dreiviertel Stadionrunde in 7:08 Minuten. Bei der Umrundung des Fußballplatzes hatte er viel Spaß.
Der nächste Lauf mit Schermbecker Beteiligung war der 5 Kilometerlauf. Hier starteten Marvin Müller und Kirsten Klein-Bösing. Die schwüle Hitze machte beiden zu schaffen und dennoch schafften beide hervorragende Zeiten. Marvin blieb mit 19:57 Minuten unter der 20 Minutengrenze und schrammte knapp am Podest vorbei. Kirsten erreichte in glatt 24 Minuten das Ziel, was Platz zwei in ihrer Altersklasse bedeutete. Insgesamt erreichten hier 325 Teilnehmer das Ziel.
Beim 10 Kilometer Hauptlauf, der gleichzeitig der 3. Lauf zum Lippe-Issel-Cup war gingen mit Ruth Schreier, Carsten Klein-Bösing, Waldemar Diesing und Helmut Kuhlmann die meisten Schermbecker an den Start. Zum Glück hatten sich pünktlich vor dem Start einige Wolken vor die Sonne geschoben, so waren die Temperaturen einigermaßen erträglich. Carsten hatte mal wieder die 40 Minutenmarke ins Auge gefasst und lag mit 39:47 Minuten Zielzeit genau im Soll. Ruth Schreier blieb deutlich unter 45 Minuten und sicherte sich souverän den 2. Platz in ihrer Altersklasse. Auch Waldemar Diesing und Helmut Kuhlmann waren mit ihren Zeiten zufrieden. Mit 390 Teilnehmern war der letzte Lauf auch der Lauf mit der größten Beteiligung. Die Bilanz der Schermbecker kann sich sehen lassen, nur Toptenplätze und sogar zwei Podestplätze in den Altersklassenwertungen.

350 m Bambinilauf
Pl. Pl.AK St.Nr. Name, Vorname AK Jahrgang Verein Endzeit
58. 24. 439 Klein-Bösing, Jonas Jungen 2010 SVS 7:08

5 Kilometerlauf
Pl. Pl.AK St.Nr. Name, Vorname AK Jahrgang Verein Endzeit
31. 4. 565 Müller, Marvin M 1991 SVS 19:57
104. 2. 440 Klein-Bösing, Kirsten W30 1980 SVS 24:00

10 Kilometerlauf
Pl. Pl.AK St.Nr. Name, Vorname AK Jahrgang Verein Endzeit
27. 4. 437 Klein-Bösing, Carsten M35 1977 SVS 39:47
104. 2. 725 Schreier, Ruth W50 1961 SVS 44:30
142. 9. 1023 Diesing, Waldemar M55 1953 SVS 46:12
310. 7. 487 Kuhlmann, Helmut M65 1947 SVS 54:14
Bericht: Carsten Klein-Bösing, Läufer
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Nürburg(Eifel) / Voerde (Niederrhein)/Schermbeck. 3 Schermbecker Triathleten starten bei zwei verschiedenen Wettkämpfen und auf 3 verschiedenen Distanzen

Jörn Dieckmann und Carsten Klein-Bösing waren fasziniert, als die Meldung herauskam, dass am Nürburgring ein Triathlon stattfinden soll. Beide meldeten spontan für die Green-Hell-226-Half- Distanz. Das bedeutete 2,0 Kilometer im Freilinger See schwimmen, 99 Kilometer Rad fahren, davon 3,5 Runden auf der legendären Nordschleife und abschließend 21 Kilometer auf dem aktuellen Grand Prix Kurs laufen. Jörn studierte im Vorfeld des Wettkamps das Höhenprofil der Strecken und entschied sich vernünftigerweise dazu auf die olympische Distanz umzubuchen. Bereits freitags reisten die beiden Schermbecker Leichtathleten mit Familie an, um ein schönes Wochenende im Naturpark der Vulkaneifel zu verbringen. Samstags ging es dann gemeinsam zum Nürburgring, um dort die Startunterlagen abzuholen. Inhalt der Teilnehmerutensilien waren diverse Nummern zur Befestigung an Helm und Fahrrad, sowie eine Nummer für den Athleten. Zusätzlich waren noch mehrere Beutel zur Bestückung mit Schuhen etc. für die verschiedenen Wechselzonen bei den Startunterlagen. Den Beutel für die Wechselzone 2 präparierten Jörn und Carsten noch vor Ort und gaben diese direkt ab. Anschließend fuhren alle zum malerisch gelegenen Freilinger See, um dort die Wechselzone 1 mit Fahrrad, Helm usw. zu bestücken. Vor dem Einlass in jede Wechselzone findet eine obligatorische Prüfung der Fahrräder durch Schiedsrichter statt, doch eine derart genaue Prüfung, wie Jörn und Carsten es hier erlebt haben ist den beiden noch nicht untergekommen. Klein-Bösing zum Beispiel wurde der Durchgang verwehrt, vor dem einchecken musste er noch zur Radwerkstatt, um den Steuerkopf nachziehen zu lassen. Diese genaue Kontrolle erwies sich im Nachhinein als 100% richtig und wichtig! Der Rest des Tages wurde entspannend mit einem Spaziergang um den See verbracht. Am Sonntagmorgen mussten beide Athleten schon früh zum See aufbrechen, da die Zufahrtstraßen um 7:00 Uhr für den Verkehr gesperrt werden sollten. So waren Jörn und Carsten sehr pünktlich am Freilinger See und konnten gemütlich ihre Fahrräder ein letztes Mal checken, den Helm, die Radschuhe und die Starnummer ordentlich hinlegen. Ein paar nette Gespräche mit Konkurrenten, die teilweise nur für den Wettkampf aus dem europäischen Ausland angereist waren konnten auch noch geführt werden und dann ging es um 8:00 Uhr für die Shortys los. Die kürzeste Distanz des Tages führte über 500 Meter schwimmen und 37 Kilometer Rad fahren und 5 Kilometer laufen. Die Schwimmer waren eben um die erste Boje geschwommen, da schickte der Veranstalter auch schon um 8:04 Uhr die 250 Teilnehmer der olympischen Distanz auf die Reise. Der karoförmige Schwimmkurs musste hier dreimal umrundet werden, bevor die Athleten nach 1.500 Metern schwimmen das Ufer betreten und den Anstieg zur Wechselzone hoch laufen durften. Jörn entstieg dem glasklaren Wasser nach 27:18 Minuten. In der Wechselzone ließ er sich dann mehr Zeit als üblich, um bestens vorbereitet auf die anspruchsvolle Radstrecke zu gehen. Carsten Klein-Bösing schwamm sich schon mal warm, nachdem er seinen Vereinskollegen in der Wechselzone noch angefeuert hat. Für ihn und weitere 145 Teilnehmer fiel der Startschuss um 9:00 Uhr, bei der 226 Half- Distanz war der Schwimmkurs viermal zu umrunden. Carsten Klein-Bösing biss sich vom Start an in der Spitzengruppe fest und schon nach 31:37 Minuten hatte er die 2 Kilometer hinter sich gebracht und rannte das Ufer hinauf zur Wechselzone.
Neoprenanzug aus, Socken und Radschuhe an, Helm auf, Startnummer umgebunden, bis hier lief alles wie am Schnürchen, nur der Neoprenanzug leistete Widerstand, als er in den kleinen Wechselbeutel gesteckt werden sollte. Als der Anzug dann verstaut war, konnte auch Klein-Bösing endlich den schönsten Teil des Wettkampfs unter die Räder nehmen. Durch kleine Eifeldörfer und grüne Landschaften führte die Strecke Richtung Adenau. 28 anspruchsvolle Kilometer mit Kopfsteinpflasterpassagen und langen steilen Anstiegen lagen hinter den Athleten, als sie in Adenau auf die legendäre Nordschleife des Nürburgrings geführt wurden. Hier hieß es erstmal lange bergauf strampeln, bis man die Hohe Acht erklommen hatte. Danach ging es über weitere Wellen Richtung Nürburg. Jörn musste auf seiner Distanz 1,5 Runden auf der Nordschleife absolvieren und fuhr nach knapp 3 Stunden Wettkampfzeit in die Wechselzone 2, um sich die Laufschuhe überzuziehen. Zu dem Zeitpunkt hatte Carsten auf seiner Distanz gerade erst den Nürburgring erreicht. Vier mal musste er jetzt noch zur Hohen Acht herauffahren, da er nicht abschätzen konnte, wie seine Beine die Belastung wegstecken würden, fuhr er in den Anstiegen ganz gemächlich. Nur in den Abfahrten, legte er sich flach über den Lenker und kam durch reines Rollen lassen auf eine Spitzengeschwindigkeit von 86 km/h. Während Klein-Bösing sich auf der Nordschleife plagte, hatte Jörn dann auch die Mercedes Kurve, das Schumacher-S und die NGK- Schikane zweimal passiert und konnte endlich ins Ziel laufen. 4:07 Stunden zeigte die Zieluhr für ihn an und er war glücklich endlich im Ziel zu sein. Nach 4 Stunden Wettkampfzeit war Carsten erst am Beginn der letzten Nordschleifenumrundung und fragte sich nicht zum ersten Mal, warum er nicht auch umgemeldet hat. Ein letztes Mal also durch die Grüne Hölle, bevor es auch für ihn in die Wechselzone auf der langen Start- und Zielgeraden ging. Jetzt nur noch vier Runden auf der Grand Prix Strecke laufen, nur noch 21 Kilometer dachte er. Doch leider ist auch diese Strecke mit enormen Anstiegen und Gefällen gespickt. Doch die Kulisse und die Helfer am Streckenrand, die dem peitschenden Wind und dem mittlerweile eingesetzten Starkregen trotzten, motivierten dazu immer weiterzulaufen.
6:58 Stunden Wettkampfzeit benötigte Klein-Bösing am Ende für die Tortur. Es war hart, es tat zwischendurch richtig weh, doch alles in allem war es ein tolles Erlebnis, und wieder einmal ein gutes Gefühl, den inneren Schweinehund besiegt zu haben. Beide waren einig, dass die Premiere des Events ein Erfolg war und auch man die Veranstaltung auch gut weiterempfehlen kann, doch ohne spezielles Training bitte nur bis zur olympischen Distanz.

Olympic Distanz 1,5 - 58 - 10 Kilometer
Platz Name Verein Swim Bike Run Gesamt
128 Dieckmann, Jörn SV Schermbeck 0:27:18 2:28:33 0:59:26 4:07:20

226 Half- Distanz 2,0 - 99 - 21 Kilometer
Platz Name Verein Swim Bike Run Gesamt
63 Klein-Bösing, Carsten SV Schermbeck 0:31:37 4:22:38 1:57:13 6:58:58



Am selben Tag zog es Marvin Müller zu den Triminators in Voerde, die ihren jährlichen Kanaltriathlon veranstalteten. 1,5 Kilometer schwimmen im Kanal, 37 Kilometer Rad fahren und der abschließende 10 Kilometer Lauf am Kanalufer waren die Distanzen, die Marvin mit knapp über 230 Startern hinter sich bringen wollte. Mit durchweg guten Zeiten belegte er in seiner Altersklasse den 11. Platz

Kanaltriathlon olympische Distanz 1,5 - 37 - 10 Kilometer
Platz Name Verein Swim Bike Run Gesamt
172 Müller, Marvin SV Schermbeck 0:34:47 1:10:42 0:43:34 2:29:03
Bericht: Carsten Klein-Bösing, Läufer
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3 Schermbecker beim Jubiläum des Bocholter Wassersportverein
Bocholt/Schermbeck. Zum 25 jährigen Jubiläum hatte Petrus ein wenig Mitgefühl und ließ die Regenschleusen an diesem Sonntag zu. Die Sportler dankten es mit reger Teilnahme und der Veranstalter konnte souverän durch eine tolle Veranstaltung führen.
2 Schermbecker mussten schon früh den Weg nach Bocholt antreten. Jörn Dieckmann und Stefan Lankes hatten die längste Wettkampfstrecke des Tages gebucht und wurden daher schon um 8:30 Uhr zu Wasser gelassen. 201 Teilnehmer standen am kleinen Strand neben dem Bootshaus am Aasee, um die Distanzen 2,0 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Rad fahren und 20 Kilometer laufen hinter sich zu bringen. Jörn wollte diesen Wettkampf als guter Schwimmer von Beginn an offensiv angehen, musste aber leider im Startgetümmel den Geschmack des Aasees testen. Bis er nach dem Schluck Wasser wieder in den routinierten Rhythmus gefunden hatte, war eine Toppschwimmzeit dahin. Doch auch so erreichte er noch im vorderen Feldfeld nach 36:39 Minuten das Ufer. Adrenalingeladen ging es dann auf die Radstrecke. Nur 3 Minuten nach Jörn folgte schon Stefan Lankes in die Wechselzone. Stefan absolvierte in Bocholt einen letzten Formcheck vor seiner Teilnahme beim Langdistanztriathlon in Roth. Die Bocholter Radstrecke der Mitteldistanz führt in 3 Runden á 30 Kilometer über die autobahnähnliche B67N. Zwar war am Sonntag die Strecke aufgrund des Windes nicht ganz einfach zu fahren, doch Jörn konnte mit ordentlich Druck in den Beinen und etwas Frust im Bauch über den verkorksten Start 10 Konkurrenten schlucken. 2:42 Stunden für 90 Kilometer sind schon bemerkenswert. Stefan konnte hier seinem Teamkollegen nicht folgen, aber mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 30 km/h war auch er ganz zufrieden. Beim Laufen musste Dieckmann dann dem forschen Ritt auf dem Drahtesel Tribut zollen, seine Beine machten sich immer wieder unangenehm bemerkbar, so dass er auf der letzten der acht 2,5 Kilometer Runden ein paar Gehpausen einlegen musste. Beide Schermbecker Triathleten benötigten 1:50 Stunde für die 20 Kilometerstrecke, was für die vollbrachte Vorleistung noch eine beachtliche Zeit ist.
Unter dem Jubel von über hundert Zuschauern ging es durch den Zielkanal, an dessen Ende die Stoppuhr für Jörn Dieckmann 5:11 Stunden und für Stefan Lankes 5:37 Stunden anzeigte. Mit den erreichten Zeiten und Platzierungen waren beide zufrieden.

Erst als seine beiden Vereinskollegen schon 4 Stunden Wettkampf hinter sich hatten, durfte Carsten Klein-Bösing auf der Bocholter Distanz starten. Mit ihm wollten 218 Teilnehmer 1,5 Kilometer schwimmen, 40 Kilometer Rad fahren und 10 Kilometer laufen.
Den Schwimmpart erledigte er gewohnt souverän und entstieg als 17. dem Wasser. Auf dem Rad konnte er die gute Position nicht halten, irgendwie wollten die Beine nicht so wie sonst. Auf Platz 36 liegend ging es auf die 10 Kilometer lange Laufstrecke. 4 Runden á 2,5 Kilometer waren zu absolvieren und leider fand Carsten auch hier nicht in seinen Rhythmus. Erst die letzten 2 Kilometer lief er im gewohnten Tempo. Trotz allem war auch Carsten mit seiner Leistung mehr als zufrieden. Mit einer Zeit von 2:23 Stunden, dem 40. Platz im Gesamtfeld und Platz 4 in seiner Altersklasse hätte er an dem Tag niemals gerechnet. Auch Klein-Bösing feierte ein kleines Jubiläum, es war seine 10. Teilnahme in Folge beim Bocholter Triathlon.

Ergebnis Mitteldistanz
Platz Name Vorname Endzeit AK Pl. AK Pl. S Swim Pl. B Bike Pl.n.
Bike nach Bike Pl. Run Run
78 Dieckmann Jörn 05:11:12 M40 15 55 00:36:39 44 02:42:36 45 03:19:16 124 01:51:55
124 Lankes Stefan 05:37:49 M45 33 87 00:39:53 131 03:05:39 126 03:45:33 125 01:52:16


Ergebnis olympische Distanz
Platz Name Vorname Endzeit AK Pl. AK Pl. S Swim Pl. B Bike Pl.n.Bike nach Bike Pl. Run Run
40 Klein-Bösing Carsten 02:23:05 M35 4 17 00:24:37 66 01:14:46 36 01:39:23 42 00:43:41
Bericht: Carsten Klein-Bösing
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Das erste Jahreshighlight für die Schermbecker Triathleten
Bonn/Schermbeck. Die Bonner Triathleten luden nunmehr zum 22. Mal an den Rhein, um bei einer der schönsten Triathlonveranstaltungen des Jahres teilzunehmen.


Vom SV Schermbeck folgten Volkmar Brühan, Ralf Gromann, Carsten Klein-Bösing, Marvin Müller und Christian Gaffke der Einladung. Während Carsten, Ralf und Volkmar die Distanzen 3,8 Kilometer Schwimmen, 60 Kilometer Rad fahren und 15 Kilometer laufen komplett bewältigen wollten, teilten sich Marvin und Christian die Strecken. Marvin übernahm den Schwimm- und Laufpart, Christian nahm das hügelige Bonner Umfeld unter seine Reifen.


Schon früh um 5 Uhr begann der Tag für die Schermbecker Triathleten, die lange Anfahrt und das Prozedere vor dem Start zwingen zu einer verkürzten Nachtruhe. Nach dem einrichten der Wechselzone begeben sich alle Athleten in Shuttlebusse, um zur Anlegestelle der Bonner Autofähren zu gelangen. Knapp 1.600 Teilnehmer per Bus zu befördern ist schon ein ziemlicher logistischer Aufwand. Zwei Fähren werden mit je 800 Athleten beladen und fahren dann zum Startpunkt. Während der ganzen Prozedur steigt die Spannung ins unermessliche und spätestens wenn man den Sog des Rheins an der heruntergelassenen Landeklappe sieht, bekommt man Respekt vor der Gewalt des Wassers. In mehreren Gruppen werden die verschiedenen Altersklassen unter tosendem Applaus der noch wartenden Konkurrenten in die Fluten gelassen. Die Zeit im Rhein ist dann recht entspannt, man schwimmt wie in anderen Gewässern, nur es geht mehr als doppelt so schnell vorwärts. Bis auf ein paar Wellen ist es sehr angenehm an diesem Sonntag im Rhein zu schwimmen.
Erst am Ausstieg merkt man dann, dass die Strömung ziemlich stark ist. Erster Schermbecker, der den Fluten entsteigt ist Carsten, nach nur 28:43 Minuten. 2 Minuten später erreicht Volkmar das Ufer, dicht gefolgt von Ralf. Keine 2 Minuten später war auch Marvin in der Wechselzone und übergab den “Staffelstab“ an Christian. 60 Kilometer durch das Siebengebirge, bespickt mit 700 Höhenmetern standen nun den Athleten bevor. In den Anstiegen fehlten kleine Gänge. Man hatte schon in den kleinsten Gang geschaltet und trotzdem war man bergauf kurz vor dem Ende seiner Kräfte. Bergab ging es einem nicht besser bei Tempo 70 konnte man mit der Kurbel im größten Gang nicht hinterherkommen. Mit 73 km/h hatte Volkmar Brühan an diesem Tag die höchste Geschwindigkeit der Schermbecker Triathleten, doch als erster in der Wechselzone war auch hier Carsten Klein-Bösing. Mit einem Schnitt von über 30 km/h erreichte er nach 1:56 Stunde Fahrzeit erneut das Rheinufer, um schnellstmöglich in die Laufschuhe zu schlüpfen. Volkmar erreichte auch noch einen Schnitt von knapp über 30 km/h. Christian Gaffke konnte seine Aktivität nach genau 2:00 Stunden einstellen und schickte Marvin zur Verfolgung der beiden anderen Schermbecker auf die abschließenden 15 Kilometer entlang des Rheinufers. Ralf ließ sich auf dem Rad etwas Zeit, um beim abschließenden Lauf noch genügend Reserven zu haben. Alle Schermbecker Teilnehmer lagen noch in der vorderen Hälfte des Teilnehmerfeldes und versuchten beim Lauf weitere Plätze gut zu machen. Marvin war Carsten beim Laufsplit dicht auf den Fersen, doch den Tagessieg in allen drei Disziplinen wollte der sich nicht mehr vom Brot nehmen lassen und kämpfte sich mit einer Laufzeit von 1:08:58 ins Ziel. 3:38:34 Gesamtzeit benötigte er und verbesserte sich so im Vergleich zum Vorjahr um 9 Minuten. Volkmar konnte seine Zeit aus dem Vorjahr nochmals um 3 Minuten unterbieten und erreichte einen hervorragenden 9. Platz in seiner Altersklasse. Für Ralf konnte es in diesem Jahr keine Bestzeit werden, es fehlten einfach Trainingskilometer, doch auch er war mit seiner Leistung bei seiner 12. Teilnahme beim Bonn Triathlon durchweg zufrieden. Die beiden Staffelteilnehmer waren beeindruckt von der sportlichen Herausforderung und konnten stolz sein auf den 90. Platz der insgesamt 211 Staffeln.
Bericht: Carsten Klein-Bösing
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Schermbeck. Die Freunde vom benachbarten TSV Raesfeld luden am Freitag vor Pfingsten zu ihrem diesjährigen Raesfelder Volkslauf. Und viele Laufbegeisterte aus der Region folgten der Einladung. Mit insgesamt 608 Finishern im Ziel der vier Wertungsläufe und der Bambiniläufe war die Veranstaltung mal wieder sehr gut besucht. Los ging es um 17:00 Uhr mit den Bambiniläufen, in denen die Kinder im Vorschulalter auf einem 350m-Rundkurs unter den Augen ihrer Eltern, Großeltern und Geschwister ihr läuferisches Können zeigen konnten. Als nächstes wurde der 1000m-Schülerlauf mit insgesamt 71 Mädchen und Jungen gestartet. Jannis Heidenreich erreichte als 5. das Ziel und den 4. Platz in seiner Altersklasse. Nur kurze Zeit später war Jannis wieder am Start, denn um 18:00h schickte der TSV die Starter des 2300m-Schülerlaufes auf die Strecke. Insgesamt 53 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1997 bis 2004 gingen auf den Rundkurs um das Sportzentrum Zum Michael. Platz 30 und 31 gingen an die Familie Heidenreich. Jannis belegte den 9. Platz in seiner Altersklasse. Seine Schwester Leonie konnte sich ganz oben auf dem Podest platzieren. Der anschließende 5km-Volkslauf war leider ohne Schermbecker Beteiligung.
Abschluss des Raesfelder Volkslaufes war wie immer der 10km Lauf, der gleichzeitig auch der zweite Lauf der Laufserie um den Lippe-Issel-Cup ist. Über 200 Teilnehmer wollten sich trotz der hochsommerlichen Hitze beim Hauptlauf messen. Von den Schermbecker Teams kam Jürgen Wies am besten mit den Bedingungen zu recht. 39:55 Minuten reichten für Platz 14 im Gesamtfeld und Platz 2 in seiner Altersklasse.

Eine halbe Minute später hatte dann auch Carsten Klein-Bösing vom SV Schermbeck das Ziel erreicht, mit Platz dem 4. Platz in der Altersklasse M35 schrammte er knapp am Podest vorbei. Der nächste Schermbecker kam wieder vom Zens &Friends Racing Team, Armin Hülsdünker erreichte das Ziel nach 44:58 Minuten.

Den Sieg in ihrer Altersklasse sicherte sich Ruth Schreier vom SV Schermbeck nur 4 Sekunden später. Jetzt wurde es eng im Zielkanal und ein Läufer nach dem anderen lief unter das Zielbanner ein. Ludger Zens, Derk Benninghoff, Waldemar Diesing und Rainer Schikora kamen innerhalb von 3 Minuten ins Ziel. Helmut Kuhlmann vom SV Schermbeck und Wilhelm Hülsmann erreichten nach knapp 57 Minuten das Ziel. Mit Platz 6 und 7 in der Alterklasse W20 belegten auch Bettina Beckelmann und Nina Prochnow gute Plätze.












Ergebnisse 1 Kilometer:
Platz Name Verein / Ort Jahrg. AK Platz/AK Zeit

5. Heidenreich, Jannis Schermbeck 2002 Schüler U12 4 03:59,1

Ergebnisse 2,3 Kilometer:
Platz Name Verein / Ort Jahrg. AK Platz/AK Zeit
30. Heidenreich, Jannis Schermbeck 2002 Schüler U12 9 11:08,9
31. Heidenreich, Leonie Schermbeck 2004 Schülerinnen U10 1 11:10,3


Ergebnisse 10 Kilometer:
Platz Name Verein / Ort Jahrg. AK Platz/AK Zeit

14. Wies, Jürgen Zens and Friends 1964 M45 2 0:39:55
20. Klein-Bösing, Carsten SV Schermbeck 1977 M35 4 0:40:33
57. Hülsdünker, Armin Zens and Friends 1972 M40 12 0:44:58
59. Schreier, Ruth SV Schermbeck 1961 W50 1 0:45:02
65. Zens, Ludger Zens and Friends 1962 M50 4 0:45:53
70. Benninghoff, Derk SV Schermbeck 1970 M40 15 0:46:16
80. Diesing, Waldemar SV Schermbeck 1953 M55 5 0:47:28
97. Schikora, Rainer SV Schermbeck 1957 M55 7 0:48:54
158. Kuhlmann, Helmut SV Schermbeck 1947 M65 4 0:57:00
161. Hülsmann, Wilhelm TUS Drevenack 1951 M60 4 0:57:36
184. Beckelmann, Bettina SV Schermbeck 1991 W20 6 1:04:54
185. Prochnow, Nina SV Schermbeck 1991 W20 7 1:04:54
Bericht: Carsten Klein-Bösing
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Ein Bericht von Helmut Kuhlmann
Schermbeck. Seit 2006 laufe ich mehr oder weniger regelmäßig. Eine Regelmäßigkeit kam in mein Läuferleben, als ich mich im August 2009 dem Lauftreff der Leichtathletikabteilung in Schermbeck anschloss. Im letzten Jahr hatte ich dann zum ersten Mal die Idee, einen Marathon in Angriff zu nehmen, und mich schließlich für den Münster Marathon am 9.9.2012 angemeldet. Der MüMa – wie er von Insidern genannt wird – bietet neben der räumlichen Nähe als Vorteil für mich auch ein Mentorenprogramm für Erstmarathonstarter.

Aus einer Liste mit Namen mit Wohnort war schnell ein erfahrener Mentor in Rhade ausgewählt und der erste gemeinsame Lauf noch im Winter 2011 verabredet, denen weitere folgten. Von meinem Mentor bekam ich auch den Rat, mit Grundlagenausdauertraining zu „überwintern“. Dazu passte dann die Winterlaufserie Duisburg zur Überprüfung des Leistungsstandes im Frühjahr 2012.
Am 13. Februar 2012 nahm ich an einem Praxisseminar in der Leichtathletikhalle in Münster teil unter der Leitung von Birgit Lennartz, die auf der Marathonstrecke lange Jahre zur deutschen Spitzenklasse gehörte. Es ging dabei um Lauftechnik und Laufvariationen, wobei das Seminar nicht nur enorm motivierend war, sondern auch das Laufen auf der Tartanbahn mit den überhöhten Kurven riesig Spaß gemacht hat.

Es folgte noch ein Seminar über Läuferverletzungen und deren Vermeidung und ein Seminar welches Bauchgefühl, Trainingssteuerung und Leistungsdiagnostik zum Thema hatte. In letzterem habe ich das „polarisierende Training“ kennen gelernt. Dazu gehören zum größten Teil lange Läufe im niedrigen Belastungsbereich zur Optimierung des Fettstoffwechsels und im oberen Belastungsbereich 30 / 4 Sprints (d.h. 30 Sekunden Sprints mit 4 Minuten Erholung) oder auch Intervallläufe (2 min Tempo / 2-4 min Erholung). Den Übergangsbereich mit Schwellenläufen zur Anhebung der aeroben Schwelle und Leistungsdiagnostik mit Laktatmessungen sowie der ganzen „Quälerei“ – so mein Empfinden – konnte und wollte ich getrost sein lassen.

In Anwendung dieses Wissens brachte ich es auf den Laufstrecken meines Mentors in Rahde bis April bei den langen Läufen dann schon bis auf 2h30 und 2h40.

Am 19.Mai habe ich mich an einen langen Lauf mit Höhenprofil herangetraut.

Als Gastläufer bin ich beim Ruhrklippenlauf des LT Bitterfeld Dortmund mitgelaufen.
Die 7-min-Gruppe (7 Minuten pro Kilometer) startete bereits um 8 Uhr vom Waldparkplatz „Am Ellberg“ im Dortmunder Süden auf die mit 25 km angegebene Strecke.

Nach dem Waldgebiet Vinklöther Mark und Bittermark war die Reichsmark Richtung Hohensyburg zu durchlaufen, vorbei am Spielcasino, ging es dann bergab Richtung Ruhr. Von dort unten ließ sich dann das Ardeygebirge mit den Ruhrklipen bestaunen und darüber das Kaiser-Wilhelm-Denkmal.
Die Strecke weist im Normalfall 480 Anstiegsmeter auf; aufgrund einer Absperrung am unteren Teil mußte ein Extra-Trail "hinzugefügt" werden mit zusätzlich zu bewältigenden Metern.
Entlang des Hengsteysees gab es eine flache Etappe.



Der anspruchsvollste Anstieg war vom Hengsteysee herauf entlang des Gerhard-Hauptmann-Weges
Richtung Speicherbecken zu bewältigen. Es war tröstlich, dass nicht nur ich teilweise ging statt zu laufen, was vom Tempo kaum noch Unterschied bedeutete. Oberhalb einer Schutzhütte gab es einen wunderschönen Ausblick über das Hagener Ruhrtal zu genießen.

Einen Kilometer später bot dann der Verpflegungspunkt nicht nur Getränke und Obst sondern auch die ersehnte Verschnaufpause.
Von wegen Marathonvorbereitung ist Laufen ohne zu schnaufen ;-)
Auch auf dem Reststück von 9 km gab es noch einen kleinen gemeinen Anstieg zu bewältigen.
Am Ausgangspunkt wieder angekommen war ich froh, dass die 7-min-Gruppe
zustande gekommen war und ich mich nicht der 6:30-min-Gruppe anschließen musste.

Fazit:Mit 3h07 ein wahrlich langer Lauf für mich zu diesem frühen Zeitpunkt der Vorbereitung.
Eine tolle Gruppe mit 7 Läufern, darunter ein Erststarter beim MüMa - wie ich - und zwei Wiederholerinnen. Herzlichen Dank dem LT Bitterfeld für die ausgezeichnete Organisation des kostenlosen(!) Laufs und der Gruppen.
Obwohl für mich als Flachlandtiroler sehr anspruchsvoll, haben es die Beine schadlos überstanden. D.h. sie gehorchten mir noch und zeigten auch ansonsten kein Protestverhalten.
Da der Lauf jeweils am 3. Samstag eines Monats durchgeführt wird, Wiederholung nicht ausgeschlossen!
Bericht: und Fotos: Helmut Kuhlmann, Läufer
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Bottroper Torsten Graw stellt einen neuen Streckenrekord über 10 Kilometer auf.
Schermbeck. 15 Jahre hat es gedauert, bis die Leichtathletikabteilung des SV Schermbeck bei ihrem Volkslauf wieder einen Streckenrekord beim 10-Kilometer-Lauf verbuchen konnte. Bei der 29. Auflage lief der 20-jährige Bottroper Torsten Graw in 31:50 Minuten als Erster durchs Ziel auf dem Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule und verbesserte den Rekord gleich um 1:11 Minuten.

"Es ist eine anspruchsvolle und zugleich abwechslungsreiche Strecke", bewertete Torsten Graw die Laufstrecke, die nach dem Start auf der Weseler Straße am Mühlenteich vorbei in Richtung Dämmerwald führte und mehrere hügelige Partien aufwies. Das gleiche Kompliment für die Laufstrecke zollte die Borkenerin Conny Buß den Veranstaltern. Die 38-jährige Läuferin war mit 43:07 Minuten als schnellste Frau durch Ziel gelaufen.



Zufrieden war Abteilungsleiter Ulli Stiemer gleich in mehrfacher Hinsicht. Nach dem verregneten Samstag hatte er am frühen Sonntag gewettet, dass der Volkslauf ohne Regen auskommen werde - er behielt Recht. Die trocken-kühle Witterung sagte den meisten Läufern ausgesprochen zu. Zufrieden war Stiemer auch mit der Teilnehmerzahl. Mit Rücksicht auf die 100-Jahr-Feier des SV Schermbeck war der übliche Lauftermin um eine Woche verschoben worden, und zwar auf einen Tag mit einer großen Laufveranstaltung in Bocholt. Für Schermbeck meldeten sich dennoch 577 Läufer, von denen gestern 521 an den Start gingen.

Der SV Schermbeck stellte naturgemäß mit 72 Startern die teilnehmerstärkste Gruppe. 150 Euro erhielt die Östricher Wilhelm-Lehmbruck-Schule, die mit 37 Jungen und Mädchen teilnahm. Ältester Teilnehmer war der 82-jährige Weseler Helmut Bourry, der noch vor einigen Jahren beim Halbmarathon in Schermbeck antrat und sich nun nach einer längeren Erkrankung auf der 5-km-Strecke wieder warm lief. Irmgard Taube war mit 76 Jahre älteste Starterin. Jüngster Bambini war der zweijährige Liam Thies Schrader.

Beim Walking über 10 Kilometer gingen zwölf Teilnehmer an den Start. Bei den Männern siegte Toni Radau aus Winnekendonk vor dem Schermbecker Willibald Peinhaupt und dem Dinslakener Dirk Schipp. Erfolgreichste Walkerin war die Dorstenerin Edda Schröder vor der Schermbeckerin Elisabeth Mast und der Hamminkelnerin Elke Bovenkerk.

Das Nordic Walking über 10 Kilometer gewann der Velberter Detlef Greven vor dem Weseler Volker Dickmann und Herbert Seidel. Die Schermbeckerin Waltraut Rebehn war schnellste Walkerin vor der Schermbeckerin Dorothee Osterwald und der Moerserin Petra Sperling. Beim 2-Kilometer-Lauf der Schüler siegte der Raesfelder Marco Fortmann vor Bernd Röhling und dem Raesfelder Felix Beckmann. Schnellste Läuferin war die Drevenackerin Lisanne Siebrecht vor der Östricherin Sarah Habarta und der Schermbeckerin Birgit Triptrap.


Gleich 87 Kinder beteiligten sich am Bambinilauf über 350 Meter. Der Östricher Louis Flör siegte vor der Schermbeckerin Linn Brilo und dem Brüner Malte Miebach. Im 5-Kilometerlauf erzielte über alle Klassen hinweg der Drevenacker Florian Klinger mit 18:25 Minuten das beste Ergebnis der Männer. Bei den Frauen lief die Oberhausenerin Rebecca Marissen mit 18:36 Minuten als schnellste Läuferin durchs Ziel.

Die 238 Teilnehmer am 10-Kilometer-Lauf schickte Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter auf die Strecke. Bester Starter aus heimischen Gefilden war der Lembecker Martin Lohbreyer auf rang drei. Carsten Klein-Bösing war der erste Zieleinläufer des SV Schermbeck und in der Gesamtwertung auf Rang drei in seiner Altersklasse.

Da zum ersten Mal die Ergebnisse per TAF-Timing ermittelt wurden, standen die Ergebnisse so zeitig fest, dass in diesem Jahr fast alle Siegertreppchen komplett gefüllt waren, während in früheren Jahren die meisten Sieger schon die Heimreise angetreten hatten
Bericht: Helmut Scheffler, Anne-Marleen Mettler
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Schermbeck. Die Teilnehmer und Zuschauer des diesjährigen Volks- und Straßenlaufes erwarten die altbewährte Atmosphäre und Streckenführung, aber auch einige Neuerungen.

Am Sonntag, den 6. Mai ist es wieder einmal soweit. Die Leichtathletikabteilung des SV Schermbecks richtet auch in diesem Jahr wieder den ersten Lauf des Lippe-Issel-Cups 2012 aus.

Als Auftaktveranstaltung zur 100-Jahr-Festwoche des SV Schermbecks bietet der Volks- und Straßenlauf neben den einzelnen Läufen vom Baminilauf bis hin zum 10-Kilometer-Hauptlauf für die Teilnehmer und Zuschauer viele unterhaltsame Darbietungen. Roland Loges sorgt mit Musik für kurzweilige Unterhaltung, Streckensprecher Wolfgang Krähe wird wieder über aktuelle Informationen vom Zieleinlauf berichten und die Fotographen von „Photobello“ fangen wieder alle Läufer auf der Strecke ein und drucken die Fotos auf Wunsch direkt vor Ort gegen ein kleines Entgelt aus. Das Schermbecker Sportgeschäft „aktimo“ wird wieder mit einem Stand vertreten sein und dem einen oder anderen vergesslichen Sportler mit einem Laufshirt, Socken oder Hosen aushelfen können. Für die Kinder wird wieder ein Stand mit Kinderschminken eingerichtet sein und auch für das leibliche Wohl wird mit Kaffe, Kuchen und einem Getränke- und Grillstand gesorgt werden.

Für die Organisatoren ist in diesem Jahr die Zeitmessung durch TAF-Timing die größte Veränderung. Die SV Leichtathleten hoffen, durch deren Erfahrung auch bei den Läufern den Service für die aktiven Teilnehmer noch verbessern zu kommen. Die elektronische Zeitnahme erfolgt über einen Chip in der Startnummer, wofür zzgl. zum Startgeld ein Pfand in Höhe von 2,00 EUR erhoben wird, das bei Rückgabe der Startnummer am Veranstaltungstag erstattet wird.

Schon die Kleinsten waren im letzten Jahr mit 73 Teilnehmern stark vertreten. Die Organisatoren hoffen, dass auch in diesem Jahr der Bambinilauf einen so großen Zuspruch erfährt.

Der Schülerlauf ist immer ein Highlight, da hier auf einer Strecke von 2 Kilometern gespurtet wird, dass selbst die schnellsten des Hauptlaufes nicht mithalten würden.

Der Hauptlauf über 10 Kilometer ist mit seiner Strecke über Wirtschaftswege und gut befestigte Wald- und Forstwege des Dämmerwaldes ein landschaftlich tolles Erlebnis, welches auch die Walker und Nordic-Walker genießen dürfen.

Jeder der Teilnehmer der Bambini- und Walking/Nordic-Walking-Läufe erhält auf Wunsch eine Urkunde. Einen Pokal erhält jeweils der oder die Schnellste des 10-km-Haupt- oder 5-km-Laufes. Für einen Streckenrekord auf der 5km und 10km Strecke winkt sogar ein Preisgeld in Höhe von 50 EUR.

Das Meldebüro und Veranstaltungsort ist der Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule an der Weseler Strasse 12 in Schermbeck, gegenüber dem Hallenbad.

Der erste Startschuss fällt bereits um 8:30 Uhr für die Walker und Nordic-Walker über eine Strecke von jeweils 10 Kilometern. Anschließend um 8:45 Uhr starten die Schüler mit den Jahrgängen 1997-2004 ihren 2 Kilometer-Lauf. Um 9:10 Uhr gehen die Bambinis (ab 2005) an die Startlinie um ihren 350 Meter Lauf zu absolvieren.
Der Startschuss zum 5 Kilometer Lauf fällt um 9:20.
Zum Abschluss findet um 10:45 Uhr der Hauptlauf über 10 Kilometer statt.

Die Startgebühren für Erwachsene betragen 8,00 EUR und für Schüler und Jugendliche 6,00 EUR. Bambinis zahlen wie jedes Jahr keine Startgebühren.
Meldeschluss ist der 2. Mai, Nachmeldungen sind aber bis zu 30 Minuten vor jedem Start noch möglich, da wird allerdings eine Nachmeldegebühr in Höhe von 2,00 EUR fällig.

Anmeldungen können unter www.svs-leichtatheltik.de oder www.taf-timing.de erfolgen.

Gutes Läuferwetter ist bestellt, es kann also losgehen mit dem ersten Lauf zum Lippe-Issel-Cup 2012.
Bericht: Anne-Marleen Mettler, Pressesprecherin
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Schermbeck. Die Triandertaler aus Mettmann veranstalteten bereits zum 10. Mal ihren Duathlon und doch war es eine Premiere. Der Veranstaltungsort musste vom Sportplatz am Naturfreibad verlegt werden und die Kurzdistanz wurde erstmalig angeboten.

Der Sonntagmorgen begrüßte wieder mit richtigem Aprilwetter. Kurze sonnige Abschnitte wechselten sich bei 4°C ab mit Regen, Hagel und heftigen Windböen. Doch 7 Athleten des SV Schermbeck und 2 vom Team Zens & Friends ließen es sich nicht nehmen, die Mehrkampfsaison 2012 zu eröffnen.
Carsten Klein-Bösing, Marvin Müller, Jörn Dieckmann, Ralf Gromann, Stefan Lankes, Rainer Schikora und Armin Hülsdünker hatten sich für die lange Distanz angemeldet, die richtigerweise Kurzdistanz heißt. 10 Kilometer auf einem hügeligen 5 Kilometerrundkurs, 40 Kilometer Rad auf einem ebenfalls hügeligen Rundkurs und zum Schluss noch eine Runde auf dem 5 Kilometerkurs galt es zu absolvieren.
Vom Start weg versuchte Carsten ordentlich Druck zu machen und erreichte auch als schnellster Schermbecker schon nach 46 Minuten das erste Mal die Wechselzone. Die Zeit gibt schon den Anspruch der Strecke wieder, denn normalerweise läuft Klein-Bösing die 10 Kilometer in knapp 40 Minuten. Ebenfalls unheimlich schnell lief Marvin Müller vom SVS und erreichte sein Fahrrad knapp vor Armin Hülsdünker vom Zens & Friends Team. Hier schlug nun die Stunde von Armin Hülsdünker, in einer fulminanten Aufholjagd stellte er Carsten Klein-Bösing nach der Hälfte der zweiten Radrunde in der Abfahrt zum Neanderthal. Carsten konnte kurz im Neanderthal die Führung wieder übernehmen, musste sich aber an der 17% Steigung geschlagen geben. Bis zur Wechselzone fuhr Wülsdünker noch 1,5 Minuten Vorsprung heraus und startete als erster Schermbecker in die letzte Disziplin. Auch die anderen SV Schermbeck Athleten spürten die überwundenen Höhenmeter stark in ihren Beinen und kämpften sich nach und nach zum zweiten Mal in die Wechselzone. Der abschließende Lauf war dann noch mal unheimlich spannend, da Carsten mit letzter Reserve Armin bei Kilometer 3 stellen konnte und einen kleinen Vorsprung herauslief. Der letzte Kilometer bis zum Ziel ging dann nur noch bergauf und Armin machte wieder einige Meter gut. Auf den letzten Hundert Meter konnte Klein-Bösing beim Schlussspurt nicht mehr gegenhalten und musste zu sehen, wie Hülsdünker noch 4 Sekunden Vorsprung herauslief.
Marvin Müller hatte auf der Radstrecke den Anschluss an Armin verloren und lief 10 Minuten später als 7. seiner Altersklasse nach 2:37 Stunden über die Ziellinie. Weitere 4 Minuten später erreichte auch Jörn zufrieden das Ziel, der knapp 1 Minute darauf Ralf im Verpflegungsbereich begrüßen konnte. Stefan hatte sich seine Kräfte gut eingeteilt und konnte auf der letzen Laufrunde noch ein paar Plätze gutmachen. Er blieb eine Minute unter der 3 Stundenmarke. Diese Marke hatte sich auch Rainer Schikora gesetzt, doch die vielen Höhenmeter forderten ihren Tribut und warfen ihn 8 Minuten hinter seinen Zeitplan. Dass seine Leistung hoch anzurechnen ist sieht man an der Altersklassenplatzierung. Als einziger Schermbecker Athlet erreichte Rainer Schikora das Siegerpodest.
Auf der kürzeren Distanz wurde genau die Hälfte der Strecken absolviert. Hier gingen für den SVS Achim Becker und für das Zens & Friends Racing Team Christian Borgmann an den Start. Der Lauf war gleichzeitig NRW Meisterschaft im Duathlon, was ein sehr hochkarätiges Starterfeld anlockte.
Gestartet wurde in zwei Startfeldern, um das große Starterfeld zu entzerren. Leider erwischte Achim Becker das falsche Starterfeld und wurde aus der Wertung genommen. Christian Borgmann erreichte das Ziel nach 1:15:51 das Ziel und wurde damit 13. seiner Altersklasse.


Kurzdistanz

Platz Pl.AK Name AK Lauf 1 Rad Lauf 2 Gesamt
41 8 Hülsdünker, Armin M40 00:48:26 (58) 01:10:17 (21) 00:26:07 (60) 02:27:29
42 13 Klein-Bösing, Carsten M35 00:46:32 (42) 01:13:38 (42) 00:25:34 (54) 02:27:33
57 7 Müller, Marvin MH 00:48:22 (54) 01:19:02 (58) 00:27:45 (71) 02:37:42
63 13 Dieckmann, Jörn M40 00:53:36 (81) 01:15:43 (47) 00:29:12 (78) 02:41:49
66 16 Gromann, Ralf M45 00:53:35 (80) 01:17:18 (54) 00:28:32 (75) 02:42:32
83 21 Lankes, Stefan M45 00:56:11 (85) 01:30:08 (82) 00:29:08 (77) 02:58:59
86 3 Schikora, Rainer
M55 00:58:34 (87) 01:34:31 (85) 00:30:16 (82) 03:08:40


Sprintdistanz
80 13 Dr.Borgmann, Christian M40 00:22:30 (89) 00:38:01 (52) 00:12:33 (127) 01:15:51
Bericht: Carsten Klein-Bösing
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Schermbecker Läufer erzielt als Erster der SV-Leichtathleten einen Platz auf dem Podest.
Schermbeck. Den Anfang machten wie immer die Teilnehmer der kleinen Serie. Highlight neben unseren SVS Läufer und Läuferinnen war Jan Fitschen, Deutscher Meister über 10 Kilometer und Europameister 2006 über 10km. Der Start erfolgte pünktlich um 14:15 und nach dem obligatorischen Countdown setzten sich 1230 Läuferinnen und Läufer in Bewegung.

Nach einer Spitzenzeit von 30:24 Minuten hatte Jan Fitschen das Ziel erreicht und der Konkurrenz mehr als 3,5 Minuten ab geknöpft. Nicht ganz so schnell, aber noch weit vorne im Feld der fast 650 Frauen, platzierte sich Kirsten auf Platz 55. In Ihrer Altersklasse sprang sogar Rang 10 heraus.
Knapp 1 Stunde benötigten Heike Gromann und Martina Dieckmann, die so auch noch in der ersten Hälfte des Feldes finishten. Für die Serienwertung bestätigten beide ihre Leistungen der Vorläufe. Martina kam so auf den 16. Rang in ihrer Altersklasse. Auf den weiteren Plätzen folgten Anika Tennagels, Sascha Klein und Susanne Edel.


Leider konnten die Schermbecker Teilnehmer der großen Serie die Zieleinläufe ihrer Mitstreiter nicht mehr unterstützen, denn der Halbmarathon wurde exakt um 15:00 Uhr gestartet und so waren die meisten Läufer des ersten Starts noch auf der Strecke. Wie beim Vorlauf ging es in Richtung Sechs- Seen- Platte und von dort nach knapp 11 Kilometern wieder zurück zur Regattabahn. Dann noch ein paar Schlaufen durch den angrenzenden Busch und endlich zur letzten Finalrunde durch das Leichtathletikstadion. 1,5 Stunden hatte sich Carsten Klein-Bösing auf die Fahnen geschrieben, doch dafür sollte es an dem Samstag nicht ganz reichen.

Nur kurz hinter ihm erreichte Marvin Müller das Ziel. Durch eine erneute sehr gute Leistung landete er als erster Schermbecker Leichtathlet auf dem Podest und konnte sich für die Serienwertung sogar noch auf Platz 2 verbessern. Aber auch Marvin war die Anstrengung durch die hohen Temperaturen anzusehen.




Dritter SVS- Läufer der die Tartanbahn erreichte war Ralf Gromann. Die konstante Leistung über die 21 Kilometer verhalfen ihm sich in der Serienwertung weit nach vorne zu schieben.
Stefan Lankes folgte nach einigen Minuten und zog ein positives Fazit, genau wie Helmut Kuhlmann, der im Ziel einen erstaunlichen guten Eindruck hinterließ.

Der Wettkampf- Einstand in die Saison 2012 ist hervorragend verlaufen und nun freuen wir uns auf den Schermbecker Volkslauf am 06.05. auf heimischem Terrain.



Ergebnisse 3. Lauf kleine Serie 10 Kilometer
Platz AK Name AK Verein Netto
55 (10) Klein-Bösing, Kirsten W30 SV Schermbeck 00:49:37
310 (62) Gromann, Heike W45 SV Schermbeck 01:01:38
311 (30) Dieckmann, Martina W35 SV Schermbeck 01:01:40
437 (63) Tennagels, Anika W22 SV Schermbeck 01:05:54
514 (12) Klein, Sascha M19 SV Schermbeck 01:06:20
604 (58) Edel, Susanne W35 SV Schermbeck 01:14:22

Ergebnisse 3. Lauf große Serie 21,1 Kilometer
Platz AK Name AK Verein Netto
117 (23) Klein-Bösing, Carsten M35 SV Schermbeck 01:31:28
333 (3) Müller, Marvin M19 SV Schermbeck 01:39:41
556 (144) Gromann, Ralf M45 SV Schermbeck 01:45:07
1072 (274) Lankes, Stefan M45 SV Schermbeck 01:56:40
1622 (16) Kuhlmann, Helmut M65 SV Schermbeck 02:15:21

Serienwertung kleine Serie 5 – 5 – 10 Kilometer
Platz AK Name AK Verein Netto
50 (6) Klein-Bösing, Kirsten W30 SV Schermbeck 01:37:01
197 (16) Dieckmann, Martina W35 SV Schermbeck 01:57:25
259 (57) Gromann, Heike W45 SV Schermbeck 02:03:44
390 (34) Edel, Susanne W35 SV Schermbeck 02:23:51

Serienwertung große Serie 10 – 15 – 21,1 Kilometer
Platz AK Name AK Verein Netto
75 (15) Klein-Bösing, Carsten M35 SV Schermbeck 03:11:19
215 (2) Müller, Marvin M19 SV Schermbeck 03:27:56
389 (99) Gromann, Ralf M45 SV Schermbeck 03:39:42
821 (218) Lankes, Stefan M45 SV Schermbeck 04:02:59
1301 (15) Kuhlmann, Helmut M65 SV Schermbeck 04:42:25
Bericht: Anne-Marleen Mettler, Pressesprecher
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Schermbeck. Aufgrund der Umstellung auf die Sommerzeit ändern sich bei der Lauf- und Walkinggruppe der Treffpunkt und die Uhrzeit.

Die Laufgruppe trifft sich ab sofort am gewohnten Sommertreffpunkt am Waldweg/Heideweg, Dienstags um 18 Uhr.

Die Walkinggruppe trifft sich ebenfalls am Treffpunkt Waldweg/Heideweg, es ändert sich aber die Uhrzeit von Dienstags 15:00 Uhr auf Dienstags 17:00 Uhr.

Viel Spass!
Bericht: Anne-Marleen Mettler, Pressesprecher
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Schermbeck. Am Samstag, den 10. März 2012 wurde zur 4. Auflage des von Michael Benninghoff vom SV Schermbeck initiierten Cross- Events aufgerufen.

Angeboten wurden ein von Ludger Zens geleitetes Mountainbike-Crossrennen für Kinder zwischen acht und 15 Jahren, ein Cross-Duathlon (Radfahren /Laufen) über insgesamt 12 km und eine Dreier-Crosslaufstaffel auf einer 4 km langen Cross-Laufstrecke mit getrennter Wertung für Herren-, Damen-, Mixed-, männliche Jugend-, weibliche Jugend-, Schüler- und Schülerrinnen-Staffeln.

Beim Cross-Duathlon erreichte Achim Becker von den Leichtathleten mit 0:50:29 einen hervorragenden 7. Platz in einem Gesamtfeld von 37 Finishern.


Unter dem Namen „LA-Oldies“ hatten sich Horst Bijmholt, Helmut Kuhlmann und Peter Franke zur Laufstaffel über 3 x 4 km angemeldet. Wegen eines grippalen Infektes konnte Kuhlmann nicht antreten und da kein Ersatz gefunden werden konnte, musste Peter Franke als Start- und als Schlussläufer , d.h. 2x die Cross-Runde absolvieren.

100 m nach dem Start waren querliegende Baumstämme mit einem Durchmesser von einem Meter als Hindernisse zu überwinden gefolgt von einem künstlich aufgetürmten Berg, einer kurzen Geraden danach, bevor es mit einem Anstieg aus dem Stadion heraus auf die Geländestrecke und zum Zieleinlauf wieder runter ins Waldstadion ging.

Unter mehr als 90 Staffeln erreichten mit 1:12:24,52 die LA-Oldies den 22. Platz bei den Herren, wobei Peter Franke in der Einzelwertung mit 0:21:39,3 den 58. Platz belegen konnte
Bericht: und Fotos: Helmut Kuhlmann
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Mit 12 Teilnehmern von insgesamt 3857 Läufern waren die SVS-Leichtathleten gut vertreten
Schermbeck/Duisburg. Der erste Start des Tages erfolgte für die Teilnehmer der kleinen Serie um 14:00 Uhr. Wie bei der ersten Veranstaltung mussten wieder 5 Kilometer gelaufen werden. Nach dem Start geht es im Schatten der Schauinsland-Reisen-Arena des MSV Duisburg zur Regattabahn, wo die Läufer bei Kilometer 1 von Sambatrommeln getragen werden. Kilometer 2 und 3 werden passiert, bevor bei Kilometer 4 wieder die Sambatrommeln zum letzten Kraftakt motivieren. Jetzt sind nur noch zwei lange Geraden zu laufen, um die letzten 300 Meter auf der Tartanbahn des Leichtathletikstadion ins Ziel zu sprinten. Im Feld der 1191 Finishern der kleinen Serie erreichte Kirsten Klein-Bösing als erste Schermbeckerin in 23:24 Minuten das Ziel. Die 35 Sekunden Verbesserung zum ersten Lauf bedeuteten den 7. Platz in der Altersklasse. Martina Dieckmann bestätigte ihre Leistung vom ersten Lauf und erreichte nach 27:55 Minuten Platz 22 in ihrer Altersklasse. Heike Gromann verbesserte ihre Zeit vom Vorlauf um 29 Sekunden. Den größten Leistungssprung aber machte Michaela Müntjes, 1:57 Minute schneller als beim ersten Lauf. Eine ähnliche Leistungssteigerung gelang Susanne Edel, sie war 1:13 Minute schneller als am 28. Januar.
Bei der großen Serie werden beim 2. Lauf 15 Kilometer absolviert. Nach 5 Kilometern Asphalt geht es für weitere fünf Kilometer über befestigte Waldwege, bevor die letzten 5 Kilometer wieder über Asphalt zum Ziel führen. Auch hier waren die Erwartungen nach den guten Ergebnissen vom 1. Lauf recht hoch. Carsten Klein-Bösing konnte sein selbst gestecktes Ziel nicht ganz erreichen. Letztlich fehlten 15 Sekunden zur Unterbietung der 1 Stundenmarke. Trotzdem hochzufrieden rannte er die letzten 300 m durch das Leichtathletikstadion. Mit Platz 15 in der Alterklasse wurde die gute Zeit belohnt. Marvin Müller rannte zum ersten Mal einen Wettkampf über 15 Kilometer. Die Zeit stoppte für Marvin bei 1:05:27 Stunde. Damit erlief er sich wie beim 1. Lauf souverän den 3. Platz seiner Altersklasse. Nachdem Jörn Dieckmann beim ersten Lauf nicht antreten konnte, erlief er sich mit einem konstanten Schnitt von 4:41 Minuten/Kilometer den 125. Platz in seiner Altersklasse. Der Kilometerschnitt von Ralf Gromann war nur 4 Sekunden langsamer und so zeigte die Zieluhr 1:11:09 Stunde und damit Platz 590 im Gesamtfeld der 2.666 Finisher. Auf den weiteren Plätzen folgten Rainer Schikora und Stefan Lankes, die sich auf einen Start beim Triathlon Roth vorbereiten, sowie Helmut Kuhlmann, der seine Form für die Teilnahme beim Münster Marathon aufbaut.

Jetzt freuen sich alle auf den abschließenden 3. Lauf der Serie, wobei die Teilnehmer der kleinen Serie 10 Kilometer und die der großen Serie 21,1 Kilometer absolvieren müssen. Der Veranstalter lässt sich auch noch etwas Besonderes für den 24.03. einfallen, denn es ist die 100. Veranstaltung im Rahmen der Winterlaufserie.

Kleine Serie 2. Lauf 5km
Platz AK Name AK Verein Netto
75 7 Klein-Bösing, Kirsten W30 SV Schermbeck 00:23:24
244 22 Dieckmann, Martina W35 SV Schermbeck 00:27:55
419 93 Gromann, Heike W45 SV Schermbeck 00:30:48
454 92 Müntjes, Michaela W40 SV Schermbeck 00:31:31
538 48 Edel, Susanne W35 SV Schermbeck 00:34:08

Große Serie 2. Lauf 15km
Platz AK Name AK Verein Zeit
80 15 Klein-Bösing, Carsten M35 SV Schermbeck 01:00:14
241 3 Müller, Marvin M19 SV Schermbeck 01:05:27
530 125 Dieckmann, Jörn M40 SV Schermbeck 01:10:14
590 158 Gromann, Ralf M45 SV Schermbeck 01:11:09
1022 169 Schikora, Rainer M50 SV Schermbeck 01:16:43
1076 294 Lankes, Stefan M45 SV Schermbeck 01:17:18
1726 14 Kuhlmann, Helmut M65 SV Schermbeck 01:29:03
Bericht: Carsten Klein-Bösing
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Der SV bereitet Laufanfänger und Nichtläufer auf den 5 Kilometerlauf des Volkslaufs vor
Schermbeck. Kirsten Klein-Bösing war sehr überrascht, dass schon viele Teilnehmer vorher ihr Kommen per Telefon angekündigt haben und so ging sie etwas nervös zum verabredeten Startpunkt. Schon auf dem Weg dorthin traf Kirsten auf zwei Mitläuferinnen und so füllte sich der Parkplatz am Schermbecker Rathaus bis 18 Uhr mit 14 laufwilligen Personen.
Die meisten von Ihnen sind dem vorherigen Aufruf gefolgt, reflektierende Kleidung zu tragen, was das Fotografieren sehr erschwerte, für die Sicherheit beim abendlichen Laufen aber unerlässlich ist.
Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung ging es dann auch schon gut gelaunt los. Ziel des ersten Abend war es, die originale 5 Kilometerstrecke gehend bis laufend zu bewältigen. Kirsten hofft, dass alle Teilnehmer bis zum 06. Mai durch halten und eventuell weitere Interessenten dazu stoßen.



Nächster Termin ist am Sonntag 26.02.2012 um 10:30 Uhr.
Weitere Infos bei Kirsten Klein-Bösing unter 02853 / 604444
Bericht: Carsten Klein-Bösing
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Euro-Rettungsschirm holt den Sieg
Schermbeck. Das 16. Schubkarrenrennen war wieder ein voller Erfolg. Trotz angesagtem Regenwetter gingen 24 Teams mit unterschiedlich dekorierten Schubkarren an den Start und tausende Besucher säumten den sogenannten Schlopi-Ring. Nur alle vier Jahre gibt es den jecken Spaß über die Schloss-, Erler- und Brunnenstrasse, welcher stets von der Kolping-Familie Schermbeck organisiert wird.

In der ersten Runde stellten sich die einzelnen Gruppen vor. In Runde zwei kam es aufs Tempo an. Die schnellste Karre hatte der Tanzclub Grün-Weiß unter dem Motto „Euro-Rettungsschirm“. Zweiter wurde der Unimog-Papst Walter Huhn mit seiner Mannschaft und den dritten Platz holten die Handballer vom SV-Schermbeck, die auf den Frost in der Dreifach-Turnhalle aufmerksam machten.

Auch die Schubkarre der SV-Leichtathleten durfte in diesem Jahr natürlich nicht fehlen. Frei nach dem Motto „10 Jahre Schermbeck genießen“ zogen Abteilungsleiter Uli Stiemer und seine Mannschaft als Sterneköche ins Rennen.







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Bericht: Anne-Marleen Mettler, Pressesprecherin
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Bijmholt und Kuhlmann bei den 86. Bertlicher Straßenläufen am Start
Schermbeck. Die dreimal jährlich stattfindenden Bertlicher Straßenläufe sind bei vielen Läufern zu einem festen Termin im Kalender geworden. So auch für Horst Bijmholt und Helmut Kuhlmann von den Leichtathleten des SV Schermbeck. Bei – 8 Grad C hatten sie sich wieder am 12.2.2012 in die Nachbarschaft in den Hertener Stadtteil Bertlich aufgemacht. Die Straßenläufe dort sind immer eine gute Gelegenheit auf den acht möglichen Strecken die eigene Form zu testen. Dieses Mal hielt die Kälte wohl einige ab, zu einem Lauf anzureisen.

Die Strecken verlaufen auf flachen, asphaltierten Wirtschaftswegen rund um den Hertener Ortsteil Bertlich. Gestartet wird an mehreren Punkten, der Zieleinlauf erfolgt immer auf dem Sportplatz an der Heinrich-Obenhaus-Straße. Verantwortlich für die Organisation zeigt sich Jahr für Jahr der SuS Bertlich. Mit 700 Mitgliedern in der Leichtathletik-Sparte verfügt man über angemessene Kapazitäten, sowohl für Helfer, als auch um eigene Läufer an den Start zu bringen. Alle Erlöse aus den Veranstaltungen kommen der Jugendarbeit zugute, verspricht der Flyer.

Selbst mit 2 langen Hosen übereinander gelang es Bijmholt und Kuhlmann nicht richtig, sich warm zu laufen. Pünktlich um 11 Uhr fanden sie sich am Startpunkt für die 7,5 km ein. Auch die übrigen Läuferinnen und Läufer hatten sich dick eingepackt gegen die Kälte, es gab aber auch einzelne, die mit kurzer Hose auf die Strecke gingen. Nach dem Start ließ Kuhlmann immer noch den Schal über Mund und Nase, um die kalte Luft zumindest etwas angewärmt in die Lungen zu lassen. Bijmholt hatte etwas Schwierigkeiten mit der Atmung.

Direkt hinter dem Ziel warteten Schüler mit warmen Getränken auf die Finisher. Bijmholt wurde bei diesem Auslauf durch die Kälte mit dem 2. Platz in der Altersklasse M60 belohnt. Für Kuhlmann reichte es nur zu einem 4. Platz in seiner neuen Altersklasse M65.

Einl Stnr Name, Vorname Jg Verein Ak Rang Zeit
57. 2536 Kuhlmann, Helmut 47 SV Schermbeck M 65 4 43:35
68. 2545 Bijmholt, Horst 49 SV Schermbeck M 60 2 58:30
Bericht: Helmut Kuhlmann
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Der ASV Duisburg hatte alle Vorbereitungen getroffen. Es konnte also losgehen, Deutschland
Schermbeck. Um 14:00 Uhr ertönte der Startschuss zum 83. Winterlauf und über 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kleinen Serie machten sich unter dem Lärm hunderter begeisterter Zuschauer auf ihre Fünf-Kilometer-Runde einmal rund um die Regattabahn. Schon bei der kleinen Serie hatten die Schermbecker 8 heiße Eisen im Feuer. Bei Temperaturen um 2°C und herrlichstem Sonnenschein lief es für die Schermbecker ausgesprochen gut. Kirsten Klein-Bösing unterbot die 25 Minuten deutlich und erreichte nach 23:59 Minuten als 11. Frau der W30 das Ziel. Auch Martina Dieckmann, Anika Tennagels und Sascha Klein unterboten noch die 30 Minutenmarke. Dicht darauf liefen Heike Gromann, Kerstin Billerbeck, Michaela Müntjes und Susanne Edel durch den großen Zielbogen im Leichtathletikstadion.
Das Feld der großen Serie musste Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl gesplittet werden, und so erfolgte um 14:45 Uhr der Start für das erste Feld der Großen Serie über 10 km und um 16:00 Uhr für das zweite Feld. Die Strecke der Großen Serie führt die Aktiven zunächst einmal um die Schauinsland-Reisen-Arena, wodurch das Startgelände bei Kilometer zwei erneut passiert wird, bevor die Hauptstrecke rund um die Regattabahn in Angriff genommen wirdund auch hier ist der Höhepunkt dann der überwältigende Einlauf ins Leichtathletikstadion. Nach 9,7 km Asphalt und Waldwege unter den Füßen, verspürt man plötzlich
ein seltsames Feeling in den Beinen. Die Kunststoffbahn des Stadions lässt einen wie auf Wolken
schweben und die letzten dreihundert Meter bis zum Ziel werden zum puren Vergnügen. Der erste Schermbecker, aus der großen Serie, der die Stadionrunde genießen durfte war Carsten Klein-Bösing. Endlich konnte er wieder unter 40 Minuten bleiben. 39:36 Minuten zeigte die große Uhr im Ziel für ihn an. Den einzigen Podestplatz sicherte Marvin Müller dem Schermbecker Team. Nach 42:47 Minuten belegte er Platz 3 in seiner Altersklasse. Auf den weiteren Plätzen folgten Georg Siska, Ralf Gromann, Stefan Lankes und Helmut Kuhlmann.

"Kleine Serie":
Platz Name Vorname Verein Endzeit AK-Platz
Männer
524 Klein Sascha SV Schermbeck 0:29:10 M19 16
Frauen
84 Klein-Bösing Kirsten SV Schermbeck 0:23:59 W30 11
228 Dieckmann Martina SV Schermbeck 0:27:49 W35 17
314 Tennagels Anika SV Schermbeck 0:28:57 W22 44
447 Gromann Heike SV Schermbeck 0:31:17 W45 92
548 Billerbeck Kerstin Schermbeck 0:33:28 W35 46
549 Müntjes Michaela SV Schermbeck 0:33:28 W40 109
601 Edel Susanne SV Schermbeck 0:35:21 W35 54


"Große Serie":
Platz Name Vorname Verein Endzeit AK-Platz
Männer
100 Klein-Bösing Carsten SV Schermbeck 0:39:36 M35 19
318 Müller Marvin SV Schermbeck 0:42:47 M19 3
377 Siska Georg SV Schermbeck 0:43:25 M50 45
888 Gromann Ralf SV Schermbeck 0:47:21 M45 232
1150 Lankes Stefan SV Schermbeck 0:49:00 M45 304
2087 Kuhlmann Helmut SV Schermbeck 0:58:00 M65 23
2198 Hülsmann Wilhelm TUS Drevenack 1:00:29 M60 70
Bericht: Carsten Klein-Bösing
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Schermbeck. Nach dem Erfolg aus dem vergangenen Jahr, freut sich Kirsten Klein-Bösing erneut Laufanfänger auf den 5km- Lauf des Volkslaufs der Leichtathletikabteilung des SV Schermbeck am 06.05.2012 vorzubereiten.
Der Start ist - passender Weise- am Aschermittwoch 22.02.2012 um 18Uhr am Rathausparkplatz an den Mühlenteichen in Schermbeck. Dann sind es noch genau zehneinhalb Wochen bis zum Volkslauf. „Im letzten Jahr hatten wir 11 Wochen Zeit“ so Klein-Bösing, doch das wäre in diesem Jahr genau das Karnevalswochenende- kein guter Start.
Mit den Erfahrungen aus dem letzten Jahr wendet sich Klein-Bösing besonders an diejenigen, die immer schon mal „was machen wollten“, den inneren Schweinehund nicht überwinden konnten oder sich einfach nicht getraut haben. Willkommen ist jeder zwischen 14 und 99 Jahren. Es wird immer mittwochs um 18:00Uhr und sonntags um 10:30Uhr trainiert. Um sportliche Kleidung/ Warnweste und geeignetes Schuhwerk wird gebeten. Wer am ersten Termin nicht dabei sein kann, kann auch noch am 26.02.2012 dazu stoßen. Jugendliche unter 18 Jahren sollten eine schriftliche Erlaubnis der Eltern mitbringen. Eine Mitgliedschaft im SVS ist nicht notwendig. Auskunft erteilt Kirsten Klein-Bösing 02853-604444.
Bericht: Carsten Klein-Bösing
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Viel Spaß bei lustigen sportlichen Spielen
Schermbeck. Zur diesjährigen traditionellen Karnevalsfeier der Schermbecker Leichtathleten werden wieder viele bunt verkleidete Kinder erwartet.

Los geht es am 17. Februar um 17 Uhr in der Dreifach-Halle an der Erler Strasse.
Wie es sich für zünftige Leichathleten gehört, gibt es wieder viel Spaß bei sportlichen und lustigen Spielen. Zum Abschluss erholen sich die jungen Narren traditionsgemäß an bunt dekorierten Berlinern und Donuts.
Bericht: Anne-Marleen Mettler, Pressesprecherin
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Jubeln im Wald nicht gestattet
Schermbeck. Über 60 Mitglieder versammelten sich bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Schermbecker Leichtathleten im Restaurant „Nappenfelds“.
Vor Versammlungsbeginn wurden 68 Sportabzeichenabsolventen von Abteilungsleiter Ulrich Stiemer geehrt.

Stiemer freute sich über die außerordentlich gute Resonanz. Über durchweg positive Entwicklungen auch in der Anzahl der Übungsteilnehmer berichteten die Übungsleiter. Kirsten Klein-Bösing kündigte eine Neuauflage der letztjährig so erfolgreichen Aktion „von 0-auf 5km“ an. Stiemer wusste über ein sehr arbeitsintensives Jahr mit den Höhepunkten der Durchführung des Volkslaufes und Halbmarathons zu berichten. Die Meldung von Geschäftsführer Michael Knoll zu neuen Auflagen des Land- und Forstamtes lösten bei den Anwesenden ungläubiges Kopfschütteln aus. Während des Halbmarathons lud ein Helfer einige Läufer von den niederländischen Gästen in sein Fahrzeug um die Läufer zu den vereinbarten Wechselpunkten des internen Staffellaufes in den Dämmerwald zu bringen. Unterwegs traf man auf einige Fans der Truppe die mit kurzem Hupen und Jubel begrüßt wurden.
Diesen einmaligen ungewohnten Lärm nahm nun das Land- und Forstamt des Kreises Wesel zum Anlass in Zukunft eine vollständige Sperrung sämtlicher Zufahrtswege in den Wald durch den Veranstalter sicherzustellen. „Nach der gewünschten Verlegung des Veranstaltungstermines wegen der „Brunftzeit der Hirsche“ steht nun eine unerfüllbare Forderung im Raum, der die Durchführung der Laufveranstaltungen in Schermbeck unmöglich macht oder zumindest in Frage stellt“, so Michael Knoll. Ulrich Stiemer kündigte optimistischer mit der diesjährigen Einführung einer externen Zeitnahme durch Chipmessung für beide Veranstaltungen eine neue Zeitrechnung an. Pünktlich zum Volkslauf am 6.Mai , der Eröffnungsveranstaltung der Festwoche zum 100-jährigen Bestehen des Gesamtvereins SV Schermbeck.
Bei den anstehenden Neuwahlen stellten Geschäftsführer Michael Knoll nach 15-jähriger und Pressesprecher Dieter Kettler nach 10-jähriger Tätigkeit im Vorstand ihren Posten zur Verfügung. Nachfolger wurden bei den Wahlen Sascha Edel als Geschäftsführer und Anne-Marleen Mettler als Presssprecherin. Kirsten Klein-Bösing und Johannes Likuski wurden als Beisitzer bestellt. Alle drei neue Vorstandsmitglieder kommen aus den Reihen der zu den Leichtathleten gehörenden Volleyballer. Einstimmig wiedergewählt wurden Ulrich Stiemer als Abteilungsleiter, Martin Schliewe als Stellvertreter und Karl-Dieter Warich als Kassierer.

v.l.: Martin Schliewe (stellvertr. Abteilungsleiter),Ulrich Stiemer (Abteilungsleiter),Sascha Edel (Geschäftsführer),
Anne-Marleen Mettler (Pressesprecherin), Kirsten Klein-Bösing (Beisitzer), Johannes Likuski (Beisitzer),
Karl- Dieter Warich (Kassierer)
Bericht: Dieter Kettler, Pressesprecher a.D.
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Schermbeck. Bericht von der Jahreshauptversammlung

mit Vorstellung des neuen Vorstandes und der neuen Pressesrecherin in Kürze hier
Bericht: Dieter Kettler, Pressesprecher a.D.
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3. Platz beim „Honigkuchenmarathon“für Schermbecker Leichtathletin
Kevelaer. Nach dem Schneechaos im Jahr 2011 waren die Vorbedingungen des 10. Kevelaer Marathons , im Volksmund liebevoll „Honigkuchenmarathon“ genannt, in diesem Jahr wesentlich angenehmer: Bei 8 Grad, bedecktem Himmel und ein paar kleinen Schauern, aber auch einigen Sonnenstrahlen gingen 329 Läuferinnen und Läufer auf den 6km-Rundkurs, der siebenmal zu bewältigen war um die benötigten 42km zu erreichen
Ruth Schreier von den Leichtathleten des SV Schermbeck, die vor drei Jahren den Lippe-Issel-Cup über 10km gewinnen konnte, bewies auch auf der Marathonstrecke große Klasse. In der Zeit von 3:43:27h belegte sie in der Altersklasse W50 den dritten Rang. Im Gesamtfeld der Frauen konnte sie trotz „reiferen“ Alters damit den erstaunlichen 8. Platz belegen.
Bericht: Dieter Kettler, Pressesprecher -Foto: D.Ke.
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